Nur wir drei gemeinsam

Drama | Frankreich 2015 | 102 Minuten

Regie: Kheiron

Ein iranischer Student, der unter dem Schah im Gefängnis landete, eckt auch mit dem Mullah-Regime an und flieht 1984 mit Frau und Kind nach Frankreich, wo sie in einer Banlieue im Großraum Paris eine neue Heimat finden. Auch hier engagieren sich der Mann und seine Frau gegen Ungerechtigkeit und kämpfen um die Integration von an den Rand gedrängten Menschen. In seinem autobiografischen Familiendrama erzählt der Komiker Kheiron mit Witz, Verstand und ironischen Zwischentönen die Geschichte seiner Eltern. Pendelnd zwischen humoristisch gebrochener Historie und optimistischer Sozialutopie, setzt der vorzüglich gespielte Film Themen wie Flucht, Vertreibung, soziales Engagement und familiärer Zusammenhalt und mit großer Leidenschaft um. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
NOUS TROIS OU RIEN
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2015
Regie
Kheiron
Buch
Kheiron
Kamera
Jean-François Hensgens
Schnitt
Anny Danché
Darsteller
Kheiron (Hibat) · Leïla Bekhti (Fereshteh) · Gérard Darmon (Fereshtehs Vater) · Zabou Breitman (Fereshtehs Mutter) · Khereddine Ennasri (Aziz)
Länge
102 Minuten
Kinostart
30.06.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama | Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein längeres Interview mit dem Regisseur (9 Min.).

Verleih DVD
nfp/EuroVideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 frz./dt.)
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Autobiografisches Drama einer Familie, die 1984 aus dem Iran nach Frankreich flieht und in der Banlieue von Paris landet.

Diskussion
Selbst in Frankreich holt ihn sein Ruf ein, den er sich in einem iranischen Gefängnis vor seiner Flucht erworben hatte: Hibat ist der Mann, der sich am Geburtstag des Schahs weigerte, ein Stück Kuchen als Geschenk für jeden Häftling anzunehmen. Lieber ertrage er Folter und Isolationshaft. Heute dient ihm die Legende seiner „Heldentat“ als Schlüssel, um sich bei renitenten Jugendlichen der tristen Pariser Vorstadtsiedlung Respekt zu verschaffen. Was sich zunächst wie ein Politdrama mit abenteuerlicher Flucht aus dem Gefängnis und mühsam errungenem „Happy End“ in der rauen Wirklichkeit anhört, entpuppt sich schnell als liebevoll gezeichnete Familiengeschichte mit ironisch-schwarzhumorigen Zwischentönen. Der autobiografisch gefärbte Film erzählt die Geschichte der Eltern des Regisseurs Kheiron: die von Hi

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