Meier Müller Schmidt

Komödie | Deutschland 2015 | 86 Minuten

Regie: Sebastian Peterson

In einer Kreuzberger Männer-Wohngemeinschaft arrangieren sich ein Werbetexter, der sich als Kommunist versteht, ein Geschichtsstudent im Coming-out-Stress und ein Möchtegern-Drehbuchautor, der sich in eine angehende Schauspielerin verliebt, die sich als seine Halbschwester erweist. Romantische Berlin-Komödie als bunter Reigen mäßig turbulenter Verstrickungen ohne psychologischen Tiefgang. Das Anliegen, unbeschwert zu unterhalten, steht im Widerspruch zur überambitionierten Inszenierung, die den konzeptlosen Overkill stilistischer Spielereien überfrachtet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2015
Regie
Sebastian Peterson
Buch
Sebastian Peterson
Kamera
Irina Jablownikow
Musik
Frank Helfer
Schnitt
Ryan Stewart
Darsteller
Ferenc Graefe (Julian Meier) · Jules Armana (Kasimir Müller) · Nicolás Artajo (Max Schmidt) · Julia Kathinka Philippi (Eva) · Anna Thalbach (Frau im Café)
Länge
86 Minuten
Kinostart
30.06.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Die FSK-Freigabe „ab 16“ bezieht sich auf das Bonusmaterial (Trailer etc.), der Film selbst hat eine Freigabe „ab 12“.

Verleih DVD
Barnsteiner/Lighthouse (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
DVD kaufen
Diskussion
„Meier Müller Schmidt“, steht vielleicht am Klingelschild der Kreuzberger WG, in der Julian, Kasimir und Max hausen, aber das war’s dann auch mit biederbürgerlicher Patina. Die tischkickernden, Carrerabahn spielenden, auf Flaschenbier geeichten Mittzwanziger aus gutem Hause pflegen einen betont lässigen Lebensstil. „Julian Kasimir Max“ würde da schon besser passen. Aber eigentlich führt auch das in die Irre. Tatsächlich ist die ganze Jungs-WG kaum mehr als Staffage. Max arbeitet im Marketing, mag schicke Klamotten, schnelle Autos, geht in seiner Freizeit gerne auf Demos, fühlt sich als Kommunist und kontert Kritik an seinem widersprüchlichen Lebensstil mit dem flotten Spruch, den er immer auf Lager hat: Wenn etwas Marketing nötig habe, dann ja wohl der Marxismus. Marketing + Marxismus: fertig ist der Reißbrett-Max. Geschichtsstudent Kasimir schreibt seine Masterarbeit über „Romantik und Industrialisierung“, hat traur

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren