Deutschland. Dein Selbstporträt

Dokumentarfilm | Deutschland/Italien/Großbritannien 2016 | 103 Minuten

Regie: Sönke Wortmann

Als deutsche Variante des internationalen „In a Day“-Formats entstanden am 20. Juni 2015 mehr als 10.400 kurze Videoclips, aus denen unter der künstlerischen Leitung von Sönke Wortmann Teile ausgewählt und zu einem Deutschland-Bild montiert wurden. Neben vielen Allgemeinplätzen enthält die unterhaltsame Kompilation auch Kurzporträts, die auf tragische oder komische Weise Charaktere oder Biografien umreißen, sowie nachdenkliche Äußerungen zu Themen wie Angst und Glück. Inhaltlich bewegen sich die Beiträge im bürgerlichen Mainstream, Beiträge von Migranten oder aus der rechten Szene fehlen ganz. Auf Widerhaken oder störende Momente wurde ebenfalls verzichtet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Italien/Großbritannien
Produktionsjahr
2016
Regie
Sönke Wortmann
Musik
Hauschka
Schnitt
Ueli Christen
Länge
103 Minuten
Kinostart
14.07.2016
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (8 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
DVD kaufen

Kurzweilige Erkundungen des bürgerlichen Mainstreams,ausgewählt und arrangiert von Sönke Wortmann.

Diskussion
Mit „Deutschland. Dein Selbstporträt“ adaptierten Sönke Wortmann und seine Produzenten ein Format, das seit einigen Jahren international vermarktet wird: Nach der von Ridley Scott entworfenen Idee „In a Day“ werden Menschen weltweit oder in einzelnen Staaten gebeten, mit der Videokamera, dem Handy oder dem Tablet Szenen aus ihrem Alltag aufzunehmen. Jeder hat nur wenige Minuten zur Verfügung; es gibt keine zwingenden inhaltlichen Vorgaben. In Deutschland fand diese Aktion am 20. Juni 2015 statt. Zur Beteiligung hatten u.a. Katharina Witt und Sandra Maischberger aufgerufen. Heraus kamen mehr als 10.000 Kurzvideos, rund 300 Stunden Material, aus denen jetzt ein abendfüllender Film entstand. Im Grunde ist die Methode des „Querschnittfilms“ uralt; als eines der berühmtesten Beispiele gilt nach wie vor Walther Ruttmanns „Berlin – Die Sinfonie der Großs

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren