Drama | USA/Großbritannien 2015 | 99 Minuten

Regie: Rebecca Miller

Eine New Yorkerin Mitte 30 will auch ohne festen Partner ein Kind bekommen. Während der Inseminationsvorbereitungen verliebt sie sich in einen Universitätsdozenten, der in seiner Ehe mit einer tyrannischen Professorin nicht glücklich ist. Drei Jahre später ist aus der Beziehung zwar ein Kind entstanden, doch die Mutter würde den Erzeuger gerne wieder zurückgeben. Die anti-romantische Screwball-Komödie sprüht in der Tradition von Woody Allen unter weiblichen Vorzeichen vor Dialogwitz und beeindruckt durch das glänzend agierende Darsteller-Ensemble. Die Generation der Selbstoptimierer wird mit Verständnis, aber ohne Häme seziert, während der dünkelhafte Wissenschaftsbetrieb heftige Seitenhiebe abbekommt. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MAGGIE'S PLAN
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2015
Regie
Rebecca Miller
Buch
Rebecca Miller
Kamera
Sam Levy
Musik
Michael Rohatyn
Schnitt
Sabine Hoffman
Darsteller
Greta Gerwig (Maggie) · Ethan Hawke (John) · Julianne Moore (Georgette) · Bill Hader (Tony) · Maya Rudolph (Felicia)
Länge
99 Minuten
Kinostart
04.08.2016
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama | Komödie

Heimkino

Verleih DVD
MFA/Sony (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
MFA/Sony (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Manche Frauen verspüren in der Schwangerschaft unbändige Lust auf saure Gurken. Die New Yorkerin Maggie sucht sich hingegen einen Saure-Gurken-Verkäufer aus, um überhaupt erst schwanger zu werden. Phallus-Analogien verbieten sich dabei. Schließlich geht es der Mittdreißigerin nicht um den Mann, der während der gemeinsamen Schulzeit noch so gut in Mathe war und nun mit Gurken hantiert, sondern allein um dessen Sperma. Maggie, so erfährt man schon in der ersten Gesprächsszene mit ihrem besten Freund Tony, hat keinen Mann, aber einen Kinderwunsch und einen Plan. Damit besitzt der Film von Rebecca Miller eine prächtige Hauptfigur mit verspäteten Post-Adoleszenzproblemen, wie sie gerne auch in den Komödien von Noah Baumbach gewälzt werden, häufig mit Greta Gerwig als Co-Autorin und in der Hauptrolle. Gerwig spielt auch hier das „It-Girl“ des Mumblecore, die Uni-Angestellte Maggie. Die ist gutherzig, vergleichsweise un-neurotisch, zi

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