Drama | Spanien 2016 | 100 Minuten

Regie: Pedro Almodóvar

Eine Frau um die 50 wirft ihre Pläne um, als sie Neuigkeiten über ihrer Tochter erfährt, die seit ihrem 18. Geburtstag verschwunden ist. In einem schmerzhaften Prozess erinnert sie sich an ihre Familiengeschichte, die mit der Liebe zu einem galizischen Fischer begann und nach dessen Tod in Trauer und Depression versank. In seinem 20. Film entfaltet Pedro Almodóvar ein eindringliches Drama über das unaufhaltsame Verrinnen der Lebenszeit, deren Wunden nicht geheilt, aber mit Geduld und Ehrlichkeit gelindert werden können. Der zurückhaltend inszenierte Film wird von zwei überzeugenden Hauptdarstellerinnen getragen, die gemeinsam die Protagonistin verkörpern.

Filmdaten

Originaltitel
JULIETA
Produktionsland
Spanien
Produktionsjahr
2016
Regie
Pedro Almodóvar
Buch
Pedro Almodóvar
Kamera
Jean-Claude Larrieu
Schnitt
José Salcedo
Darsteller
Emma Suárez (Julieta) · Adriana Ugarte (Julieta in jungen Jahren) · Daniel Grao (Xoan) · Inma Cuesta (Ava) · Darío Grandinetti (Lorenzo)
Länge
100 Minuten
Kinostart
04.08.2016
Fsk
ab 6; f
Genre
Drama
Diskussion
Julieta (Emma Suarez) ist eine attraktive blonde Frau um die 50. Man sieht ihr an, dass sie Schlimmes durchlebt hat. Seitdem sie zufällig die Kindheitsfreundin ihrer Tochter getroffen und von ihr erfahren hat, dass Antía noch lebt, hat sie alle Zukunftsprojekte über den Haufen geworfen. Stattdessen schreibt sie einen langen Brief, eine Lebensbeichte an ihre einzige Tochter, die sie seit zwölf Jahren nicht mehr gesehen hat. Darin erzählt sie ihr von den frühen 1980er-Jahren, wie sie in den bonbonfarbenen Zeiten des Aufbruchs und der Lebensfreude nach Francos Tod Antías Vater kennenlernte. Im Nachtzug nach Madrid werden der galizische Fischer Xoan (Daniel Grao) und die Lehrerin für klassische Philologie (Adriana Ugarte) ein Paar, obwohl Xoans Frau, die seit Jahren im Wachkoma liegt, noch lebt. Die Fahrt ist allerdings vom mysteriösen Selbstmord eines Reis

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