Horror | USA 2016 | 81 Minuten

Regie: David F. Sandberg

Eine depressive Frau lebt mit ihrem heranwachsenden Sohn in einem düsteren Haus, in dem ein lichtscheues Monster sein Unwesen treibt. Die erwachsene Tochter eilt ihrer Familie zu Hilfe und deckt ein dunkles Geheimnis auf, das in einem Klinikaufenthalt der Mutter gründet. Die spannende Mixtur aus Geisterfilm und Slasher-Movie fußt auf einem zweieinhalbminütigen Kurzfilm des Regisseurs, der in seiner abendfüllenden Gestalt auf gängige Genremuster zurückgreift. Fragwürdig bleibt die Tendenz, psychische Krankheit als satanische Umtriebe zu identifizieren. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LIGHTS OUT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
David F. Sandberg
Buch
Eric Heisserer
Kamera
Marc Spicer
Musik
Benjamin Wallfisch
Schnitt
Michel Aller · Kirk M. Morri
Darsteller
Teresa Palmer (Rebecca) · Gabriel Bateman (Martin) · Alexander DiPersia (Bret) · Billy Burke (Paul) · Maria Bello (Sophie)
Länge
81 Minuten
Kinostart
04.08.2016
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror

Heimkino

Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit drei im Film nicht verwendeten Szenen (14 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Im Dunkeln kommt die Angst. Für kindliche Gemüter ist die Nacht von Gespenstern bevölkert, von furchterregenden Wesen, die im Keller, im Schrank oder unterm Bett hausen. Erwachsene wissen es besser, aber restlos abschütteln lässt sich das Grauen vor der Dunkelheit nicht. Horrorfilme wie „Lights Out“ schlagen aus unseren Urängsten Kapital. Wir spielen mit. Vielleicht liegt darin eine Art Sehnsucht nach der Kindheit –nach dem Thrill der alten Spukgeschichten. In seinem Spielfilmdebüt malträtiert der talentierte David F. Sandberg die Zuschauer mit einem Schattenwesen, das nur bei ausgeknipstem Licht in Erscheinung tritt. Das durch einen simplen Stopptrick visualisierte Paradoxon etablierte der schwedische Filmemacher zunächst in seinem zweieinhalbminütigen Kurzfilm „Lights Out“ (2013): Eine Frau wird von einem Monster heimgesucht, das bei Licht unsichtbar, aber eigentlich immer da ist. Die effizient furchterreg

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