Closet Monster

Coming-of-Age-Film | Kanada 2015 | 90 Minuten

Regie: Stephen Dunn

Ein kanadischer Teenager, der als Kind die Vergewaltigung eines als homosexuell geltenden Mitschülers beobachtete, verliebt sich in einen jungen Mann und stürzt darüber in eine schwere seelische Krise. Das kraftvolle Jugenddrama scheut dabei auch vor weniger schönen Seiten des Erwachsenwerdens nicht zurück und lässt immer wieder Fantasien und Ängste seiner unter der Trennung der Eltern leidenden Hauptfigur in die Handlung miteinfließen. Mit pointierten stilistischen Ideen und atmosphärischem Musikeinsatz zielt der mutige „Coming-of-Age“- und „Coming out“-Film den Punkt an, an dem der Protagonist sein Leben in die eigene Hand nehmen muss. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
CLOSET MONSTER
Produktionsland
Kanada
Produktionsjahr
2015
Regie
Stephen Dunn
Buch
Stephen Dunn
Kamera
Bobby Shore
Musik
Todor Kobakov · Maya Postepski
Schnitt
Bryan Atkinson
Darsteller
Connor Jessup (Oscar Madly) · Aaron Abrams (Peter Madly) · Joanne Kelly (Brin Madly) · Aliocha Schneider (Wilder) · Sofia Banzhaf (Gemma)
Länge
90 Minuten
Kinostart
06.10.2016
Fsk
ab 12 (DVD)
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Coming-of-Age-Film

Heimkino

Verleih DVD
Pro-Fun (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl.)
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Coming-of-Age- und Coming-out-Drama um einen fantasiebegabten kanadischen Studenten, der sein Leben in die eigene Hand nehmen muss

Diskussion
Körnige Aufnahmen zeigen zwei frisch geborene Lebewesen, ein Menschenbaby und ein zitterndes Hamsterjunges. Ein kleiner Junge stößt seinem lachenden Vater im Spiel einen Holzpflock gegen die Brust. Wie Erinnerungen muten diese Anfangsbilder an. „Kann ich noch einen Traum haben?“, bettelt Oscar kurz darauf seinen Vater vorm Schlafengehen an. Und der Vater erzählt: Von einem Friedhof voller Vampire, super gefährlich, und von Frauen, super sexy, die Oscar umgeben sollen. Dabei bläst er einen Luftballon auf, stülpt die kleine Öffnung auf die Stirn seines Sohns und lässt langsam die Luft entweichen. Als flöße er das Traummaterial direkt in Oscars Gehirn. Kurz darauf verlässt die Mutter die kleine Familie, und Oscar, der sich nur seiner sprechenden Hamsterdame Buffy (Stimme: Isabella Rossellini) anvertrauen kann, wi

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