Von 5 bis 7 - Eine etwas andere Liebesgeschichte

Liebesfilm | USA 2014 | 93 Minuten

Regie: Victor Levin

Ein angehender New Yorker Schriftsteller verliebt sich in eine in New York lebende Französin, die zwar verheiratet ist und zwei Kinder hat, mit ihrem Ehemann aber eine offene Beziehung führt, die beiden Seitensprünge zugesteht. Der Autor und die Frau lassen sich auf eine Affäre ein, doch gerät das emotionale Gleichgewicht in Schieflage, als flüchtige Treffen die Sehnsucht des jungen Manns nach seiner Geliebten nicht mehr befriedigen. Der Film interessiert sich mehr für die romantischen als die erotischen Aspekte des Stoffs und beschwört die Liebe als überlebensgroßes Ideal. Das Miteinander der Figuren entfaltet sich reizvoll in langen Einstellungen; zugleich umschifft der begabte Hauptdarsteller mit einer Mischung aus leisem Humor und Melancholie die Klischee-Fallen des Drehbuchs. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
5 TO 7
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Victor Levin
Buch
Victor Levin
Kamera
Arnaud Potier
Musik
Danny Bensi · Saunder Jurriaans
Schnitt
Matt Maddox
Darsteller
Anton Yelchin (Brian Bloom) · Bérénice Marlohe (Arielle Pierpont) · Olivia Thirlby (Jane Hastings) · Lambert Wilson (Valery Pierpont) · Frank Langella (Sam Bloom)
Länge
93 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Liebesfilm | Tragikomödie

Heimkino

Verleih DVD
Capelight (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Capelight (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen

Baseball und Hunde – solche Themen bearbeitet der angehende Schriftsteller Brian Bloom (Anton Yelchin) bisher in seinen Texten. Damit bringt er zwar schöne Talentproben zu Stande, aber keinen großen Wurf: Es fehlt der gewichtige, tiefschürfende Stoff, und dazu wiederum fehlt dem in New York lebenden 24-Jährigen die Lebenserfahrung – erst wenn er leidet, kann er Substanzielles schreiben.

Diskussion
Baseball und Hunde – solche Themen bearbeitet der angehende Schriftsteller Brian Bloom (Anton Yelchin) bisher in seinen Texten. Damit bringt er zwar schöne Talentproben zu Stande, aber keinen großen Wurf: Es fehlt der gewichtige, tiefschürfende Stoff, und dazu wiederum fehlt dem in New York lebenden 24-Jährigen die Lebenserfahrung – erst wenn er leidet, kann er Substanzielles schreiben. Dieser Künstler-Mythos ist nicht das einzige Klischee, das Regisseur Victor Levin in seiner Romanze ganz ironiefrei auf den Tisch bringt. Auch in der Liebesgeschichte, die sich alsbald entfaltet und die Brian zunächst zu emotionalen Höhenflügen, dann zum der Schriftstellerkarriere förderlichen Herzschmerz verhilft, wird ziemlich dick aufgetragen: mit nationalen Stereotypen von amerikanischer Moral und französischem Savoir Viv

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren