The Survivalist

Science-Fiction | Großbritannien 2015 | 104 Minuten

Regie: Stephen Fingleton

In einer postapokalyptischen Welt lebt ein namenloser Überlebenskünstler seit sieben Jahren in einer Holzhütte versteckt in einem Wald. Eines Tages steht eine Mutter mit ihrer Tochter vor seiner Tür und bittet um Nahrung und Hilfe. Als sie ihm zunächst Samen für seinen Garten und dann die Tochter für Sex anbietet, nimmt er sie auf. Die Stimmung zwischen den Figuren ist von Furcht, Misstrauen und Egoismen geprägt, es geht allein ums Überleben. Der Film vermittelt eine triste Atmosphäre und baut durch das permanente Gefühl von Unsicherheit und einer anhaltenden Bedrohung Spannung auf. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE SURVIVALIST
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2015
Regie
Stephen Fingleton
Buch
Stephen Fingleton
Kamera
Damien Elliott
Schnitt
Mark Towns
Darsteller
Mia Goth (Milja) · Martin McCann (Survivalist) · Andrew Simpson (Hagerer Mann) · Barry Ward (Jäger) · Olwen Fouere (Kathryn)
Länge
104 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Science-Fiction | Thriller

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. die Kurzfilme "Insulin" (11 Min.) und "Awaydays" (12 Min.).

Verleih DVD
Neue Pierrot Le Fou (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Neue Pierrot Le Fou (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen

In »The Survivalist« schlägt sich ein namenloser Überlebenskünstler in einer postapokalyptischen Welt durch. Seit sieben Jahren lebt er auf einem kleinen Grundstück, versteckt in einem tiefen Waldgebiet; vor seiner Holzhütte baut er einige Nahrungsmittel an. Auch hier wird die Einsamkeit durch das Eindringen in den privaten, geschützten Raum unterbrochen. Eines Tages steht eine Mutter mit ihrer Tochter vor der Tür, der Überlebende sieht sich in seiner Existenz bedroht. Die beiden Frauen möchten etwas zu essen, bieten im Tausch zunächst Samen für seinen Garten, später dann sogar die Tochter für Sex an. Er nimmt sie schließlich auf, doch anders als in »Z for Zachariah« stellt sich keine Solidarität ein: Die Stimmung bleibt von Furcht, Misstrauen und Egoismen geprägt. Es ist ein Film über nicht vorhandene Gefühle, über den Rückfall des Menschen zu den niedersten Instinkten. Dementsprechend rau, dreckig und brutal ist »The Survivalist« angelegt. Die dunklen Farben vermitteln kaum Hoffnung auf ein besseres Leben.

Diskussion
Zeitnah sind zwei thematisch ähnliche Filme auf DVD und Blu-ray erschienen: Sowohl »The Survivalist« als auch »Z for Zachariah« spielen in einer Welt, in der kaum noch Menschen leben, in der der Kampf ums nackte Überleben zur Tagesordnung geworden ist. Beide Filme kommen mit nur wenigen Figuren aus und zeichnen sich vor allem durch ihre ruhige Erzählweise ohne große Action aus. Damit stehen sie im angenehmen Gegensatz zu vielen der lauten und bunten Sommer-Blockbuster, die aktuell die Kinosäle prägen. In »Z for Zachariah« ist die Erde nach einem Nuklearkrieg radioaktiv verseucht, Großteile der Menschheit sind gestorben. Ann Burden (Margot Robbie) lebt seitdem allein mit ihrem Hund auf einer Farm in einem Gebiet, da

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