Thriller | USA 2016 | 96 Minuten

Regie: Henry Joost

Eine zurückhaltende Schülerin lässt sich auf ein illegales Online-Spiel ein, bei dem ihr die via Smartphone zugeschalteten Beobachter immer höhere Risiken abverlangen, die bis zu lebensgefährlichen Aktionen reichen. Thriller, der die Dramaturgie der Eskalation einigermaßen kritisch verdichtet, während die Inszenierung den fragwürdigen Adrenalinrausch aus Verliebtheit, Allmachtsfantasien und Narzissmus eher intensiviert. In bunt-digitaler Künstlichkeit erscheint die Metropole New York in eindrucksvollem Licht, vor dem die Figuren aber durchweg verblassen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
NERVE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Henry Joost · Ariel Schulman
Buch
Jessica Sharzer
Kamera
Michael Simmonds
Musik
Rob Simonsen
Schnitt
Madeleine Gavin · Jeff McEvoy
Darsteller
Emma Roberts (Vee) · Dave Franco (Ian) · Juliette Lewis (Nancy) · Emily Meade (Sydney) · Miles Heizer (Tommy)
Länge
96 Minuten
Kinostart
08.09.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Thriller

Heimkino

Verleih DVD
StudioCanal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
StudioCanal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Es gibt Spiele, die spielen den Spieler. Und es gibt Filme, die verlieren sich im Rausch aus Coolness und Thrill, aus Pop und Paranoia, und halluzinieren sich weiter, wie auf Droge oder im Autopilot, durch alle Leerstellen des Drehbuchs hindurch. Oder des gesunden Menschenverstandes. Irgendwie geht es auch in „Nerve“ um solch einen Kontrollverlust, vor allem um den Kontrollverlust des Blicks: Es, sie, wer auch immer, blickt zurück – durch einen der allgegenwärtigen Screens, die unser Leben formatieren. Dieser Perspektivwechsel war bereits ein bedrohliches visuelles Gimmick in „Paranormal Activity 4“: Ich sehe was, was du nicht siehst, hieß das damals. Heute sehen alle längst alles. Damit

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