Die glorreichen Sieben (2016)

4K UHD. | USA 2016 | 133 Minuten

Regie: Antoine Fuqua

Ein skrupelloser Großindustrieller will die Goldminen eines Städtchens an sich reißen und zwingt die Bewohner, ihr Land zu einem lächerlich geringen Preis zu verkaufen. Eine Witwe engagiert sieben Revolvermänner, die den Ort vor der Privatarmee des Industriellen schützen sollen. Neuverfilmung des gleichnamigen Westerns von John Sturges aus dem Jahr 1960, der seinerseits auf Akira Kurosawas Klassiker „Die sieben Samurai“ (1954) fußte. Die Inszenierung zeichnet die emblematischen Figuren mit dicken Pinselstrichen und beruft sich wenig eigenständig auf bekannte Italo-Western. Dabei werden die ursprünglichen Themen um Gier, Ehre und Verantwortung zugunsten packender Action-Unterhaltung vernachlässigt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE MAGNIFICENT SEVEN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Antoine Fuqua
Buch
Richard Wenk · Nic Pizzolatto
Kamera
Mauro Fiore
Musik
James Horner · Simon Franglen
Schnitt
John Refoua
Darsteller
Denzel Washington (Sam Chisolm) · Chris Pratt (Josh Farraday) · Ethan Hawke (Goodnight Robicheaux) · Vincent D'Onofrio (Jack Horne) · Byung-hun Lee (Billy Rocks)
Länge
133 Minuten
Kinostart
22.09.2016
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
4K UHD. | Actionfilm | Western

Heimkino

Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die BD enthält u.a. ein Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (7 Min.). Des Weiteren enthalten die BD-Editionen ein Bild-im-Bild-Feature ("Rache-Modus "), in dem Interviews, Kommentare und Informationsfeature zum laufenden Film abgerufen werden können. Die BD-Edition sind mit dem Silberling 2017 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., dts-HDMA dt.) 4K: Sony (16:9, 2.35:1, Dolby_Atmos engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
„Die glorreichen Sieben“ (fd 10 015) aus dem Jahr 1960 ist so etwas wie ein Klassiker des Western, nicht nur, weil er für einige Schauspieler wie Steve McQueen oder James Coburn den Beginn einer erstaunlichen Karriere markierte; auch die Filmmusik von Elmer Bernstein avancierte zu einem vertrauten Bestandteil amerikanischer Popkultur, nicht zuletzt durch die Reklame für Marlboro. Regisseur John Sturges hatte Akira Kurosawas 1954 gedrehtes Epos „Die sieben Samurai“ (fd 10 845) aus dem Japan des 16. Jahrhunderts in das Amerika des 19. Jahrhunderts verpflanzt. Auch wenn die Titelhelden nicht den Stil, die Grazie und die Würde besaßen, die Kurosawa seinen Figuren zugestand, etablierte Sturges doch neue, bislang ungewohnte Themen: „Die Einsamkeit des Anti-Helden, die Faszination der amoralischen Attitüde, der zerbrechliche Zynismus der bezahlten Spezialisten, die brüderliche Verwandtschaft von Held und Schurke,

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