Schneider vs. Bax

Komödie | Niederlande 2015 | 100 Minuten

Regie: Alex van Warmerdam

Aus unerfindlichen Gründen werden zwei Auftragskiller aufeinander gehetzt und müssen sich unter erheblichem Zeitdruck um eine der Situation angepasste „Work-Life-Balance“ bemühen, bevor an die Erledigung des jeweiligen Auftrags zu denken ist. Der atmosphärisch wie stilistisch ambitionierte Thriller lotet mit lakonischer, provozierend amoralischer Unbekümmertheit eine absurde Versuchsanordnung aus, wobei das originelle Setting und der hohe Abstraktionsgrad dem Film einen Zug ins Parabolische mit surrealer Tendenz verleihen. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SCHNEIDER VS. BAX
Produktionsland
Niederlande
Produktionsjahr
2015
Regie
Alex van Warmerdam
Buch
Alex van Warmerdam
Kamera
Tom Erisman
Musik
Alex van Warmerdam
Schnitt
Job ter Burg
Darsteller
Tom Dewispelaere (Schneider) · Alex van Warmerdam (Ramon Bax) · Maria Kraakman (Francisca) · Annet Malherbe (Gina) · Gene Bervoets (Mertens)
Länge
100 Minuten
Kinostart
20.10.2016
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Komödie | Thriller
Diskussion
Nach der überaus erfolgreichen, visuell und inhaltlich düsteren, aber immer leicht surrealen Sozial-Parabel „Borgman“ (fd 42 587) präsentiert der niederländische Provokateur Alex van Warmerdam einen sonnendurchfluteten Ausflug ins Genrekino, ins zwischen Drastik und Komödie changierende Subgenre des Auftragskiller-Thrillers a la „Ein Mann – ein Mord“ (fd 32 173) von George Armitage oder „Brügge sehen… und sterben?“ (fd 38 723) von Martin McDonagh, wo Profi-Killer sich und ihrem sozialen Umfeld das (Über-)Leben nach Möglichkeit gegenseitig schwermachen. Nicht einmal an seinem Geburtstag ist man als Auftragskiller davor gefeit, dass einer anruft, um einen Job zu vergeben. Gerade noch haben die entzückenden Kind

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