Théo und Hugo

Drama | Frankreich 2016 | 97 Minuten

Regie: Olivier Ducastel

In einem Pariser Club treffen in den frühen Morgenstunden zwei Männer aufeinander. Nach einer rauschhaften sexuellen Begegnung verlassen sie den Darkroom, werden dann aber mit der AIDS-Erkrankung des einen konfrontiert. Der Film begleitet das Paar in Echtzeit durch die nächtliche Stadt in die Notaufnahme, lässt es streiten, sich entzweien und wieder zusammenfinden. Nicht immer trifft die Inszenierung dabei den richtigen Ton, auch kommt sie inszenatorisch nicht über die spektakuläre 20-minütige Eröffnungssequenz hinaus. Gerade in seinem ungehemmten Glauben an die große romantische Liebe haftet dem Film gleichwohl etwas Anrührendes an. (O.m.d.U.)

Filmdaten

Originaltitel
THÉO ET HUGO DANS LA MÊME BATEAU
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2016
Regie
Olivier Ducastel · Jacques Martineau
Buch
Olivier Ducastel · Jacques Martineau
Kamera
Manuel Marmier
Musik
Gaël Blondet · Pierre Desprats · Karelle Kuntur · Victor Praud
Schnitt
Pierre Deschamps
Darsteller
Geoffrey Couët (Théo Daumier) · François Nambot (Hugo) · Mario Fanfani (Voyeur im Club) · Jeffry Kaplow (Nörgler im Wartezimmer) · Claire Deschamps (Assistenzärztin)
Länge
97 Minuten
Kinostart
20.10.2016
Fsk
ab 16; f
Genre
Drama | Liebesfilm

Heimkino

Verleih DVD
Salzgeber (16:9, 1.78:1, DD5.1 frz.)
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Diskussion
Um exakt 04:27 Uhr betritt ein Mann den in Rotlicht getauchten Darkroom eines Schwulenclubs. Es ist nicht Théo und es ist auch nicht Hugo. Der schnauzbärtige Mann nimmt den Zuschauer fast an der Hand in den Film, gibt ihm Zeit, sich zurechtzufinden, durch seine Augen zu schauen. Er blickt auf ein Körperknäuel zuckender, leckender, küssender, kopulierender Männer, auf greifende Hände, sich bewegende Hinterteile und ins Fleisch versunkene Köpfe. Wo hier der eine Körper anfängt und der andere aufhört, ist manchmal nicht auszumachen. Der Blick des Mannes fällt bald auf einen hübschen Lockenkopf, dessen Blick wiederum einem anderen Körper gilt. Der Schnauzbärtige nähert sich ihm, blitzt ab und verabschiedet sich aus der Szenerie, um dem Lockenkopf und seinem begehrten Objekt di

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