Hieronymus Bosch - Garten der Lüste

Dokumentarfilm | Spanien/Frankreich 2016 | 86 Minuten

Regie: José Luis López-Linares

Das Gemälde „Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch (1450-1516) ist Ausgangspunkt der Dokumentation über den Renaissance-Künstler und sein rätselhaftes Werk. Die Vielfalt der Interpretationen führt dabei zu manch reizvoller Spekulation über die Aussageabsichten des Gemäldes, dennoch irritiert der Dokumentarfilm durch die Übermenge der zu Wort kommenden Stimmen. So erscheint er mitunter recht beliebig, auch wenn er die Unentschlüsselbarkeit von Boschs Arbeiten pointiert als hohe Qualität herausarbeiten kann. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
EL BOSCO. EL JARDÍN DE LOS SUEÑOS
Produktionsland
Spanien/Frankreich
Produktionsjahr
2016
Regie
José Luis López-Linares
Buch
Reindert Falkenburg
Kamera
José Luis López-Linares
Schnitt
Cristina Otero · Pablo Blanco Guzman · Sergio Deustua
Länge
86 Minuten
Kinostart
13.10.2016
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
Arsenal (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl.)
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Informativer, etwas überladener Dokumentarfilm über Hieronymus Boschs Gemälde "Garten der Lüste"

Diskussion
Unter all dem Getier, mit dem Hieronymus Bosch sein monumentales Gemälde „Garten der Lüste“ bevölkert hat, fallen die Kaninchen nicht unbedingt als erstes ins Auge. Doch sind sie einmal entdeckt, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Was will einem zum Beispiel jenes menschengroße Langohr auf der rechten Seite des Dreitafelbilds – der „Höllen“-Seite – sagen, das dort grausam die Verdammten piesackt? Und wie passt es mit seinem Artgenossen auf der gegenüberliegenden „Paradies“-Seite zusammen, der hinter Gott und den ersten Menschen friedlich auf der Wiese sitzt und dem Betrachter den Rücken zudreht? Nicht mehr als ein Symbol für die Fruchtbarkeit, wie Kunstexperten in der Regel behaupten? Oder könnte man in diesem Kaninchen nicht auch einen Beschützer des Paares sehen, so jemand wie den freundlichen Waldgeist aus Hayao M

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