Miles Ahead

Biopic | USA 2015 | 96 Minuten

Regie: Don Cheadle

Ende der 1970er-Jahre ist der einst umjubelte Jazz-Trompeter Miles Davis fast vergessen und liegt zudem mit seiner Schallplattenfirma im Clinch. Als ihn ein Reporter vom „Rolling Stone“ für ein Interview gewinnen will, wird er unfreiwillig zum Begleiter des manischen, drogenabhängigen Musikers, der ihn nach einer Party in die Jagd nach gestohlenen Musikbändern hineinzieht. Statt einer konventionellen Filmbiografie setzt der Schauspieler Don Cheadle in seinem Regiedebüt auf eine indirekte Annäherung an Miles Davis (1926-1991), indem er Motive aus dessen Vita mit freien Erfindungen kombiniert. Das Ergebnis ist eine waghalsige Mischung aus Krimi, Melodram und absurder Komödie, die gerade durch ihren improvisatorischen Stil ein weit stimmigeres Porträt bietet als die meisten Biopics. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MILES AHEAD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2015
Regie
Don Cheadle
Buch
Steven Baigelman · Don Cheadle
Kamera
Roberto Schaefer
Musik
Robert Glasper
Schnitt
John Axelrad · Kayla Emter
Darsteller
Don Cheadle (Miles Davis) · Ewan McGregor (Dave Braden) · Emayatzy Corinealdi (Frances Taylor) · Lakeith Lee Stanfield (Junior) · Brian Bowman (Walter)
Länge
96 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Biopic | Drama

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar von Don Cheadle und Co-Drehbuchautor Steven Baigelman, sowie die die Kurzdoku "The Truth: Becoming Miles Davis" (20 Min.) und ein "Q & A" mit Don Cheadle von Sundance Film Festival (22 Min.).

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Eine unglückliche Liebe und ein MacGuffin zum Hinterherjagen. Es braucht nicht viel, um einen Film in Gang zu bringen, auch oder gerade wenn eine so schillernde Person der Zeitgeschichte wie Miles Davis im Zentrum der Handlung steht. Da reicht es, wenn die Leute auf der Straße sagen: „Mein Gott, ist das nicht Miles Davis? Wow, was für eine Ehre.“ Wenn dann noch ein Journalist (vom „Rolling Stone“-Magazin) selbst um den Preis körperlicher Unversehrtheit ein Interview mit dem grantigen, zartgliedrigen, au

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