Schubert in Love

Komödie | Deutschland 2016 | 94 Minuten

Regie: Lars Büchel

Erster Kinofilm des Kabarettisten und Fernsehkomikers Olaf Schubert, der von seinem kränkelnden Vater zum Nachwuchs gedrängt wird. Eine Kontaktanzeige des wenig sympathischen, zur Selbstüberschätzung neigenden Junggesellen bleibt erfolglos, dann aber steht eine nette Biologin in seinem Büro. Alberne, nur mit gelegentlichem Wortwitz punktende romantische Komödie, ganz zugeschnitten auf den sächselnden Hauptdarsteller. Die Widersprüche der zum Kinofilm aufgeblasenen Ein-Mann-Show werden dabei so offensiv herausgearbeitet, dass die Komik bisweilen zum Zynischen tendiert. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Lars Büchel
Buch
Olaf Schubert · Stephan Ludwig
Kamera
Jana Marsik
Musik
Max Berghaus
Schnitt
Steven Wilhelm
Darsteller
Olaf Schubert (Olaf) · Marie Leuenberger (Pamela) · Mario Adorf (Olafs Vater) · Jochen M. Barkas (Jochen) · Bert Stephan (Herr Stephan)
Länge
94 Minuten
Kinostart
08.12.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie
Diskussion
Olaf Schubert ist der Komiker mit dem blau-gelb-grünen Rautenpollunder, der durch den „Quatsch Comedy Club“ und die „heute-show“ bekannt wurde. Mit sächselnder Tonart verliert er sich häufig im Gestrüpp seiner wortreichen Gedanken und stolpert über so manchen Satzbau. Seine Nervosität und Unsicherheit überspielt die Bühnenfigur durch krampfhafte Lässigkeit. Das ist manchmal witzig, aber nicht immer. Schuberts Humor ist ein Humor der Überheblichkeit und Selbstüberschätzung, des Egozentrismus und Anderseins. „Olaf Schubert verbessert die Welt“, heißt seine eigene Fernsehshow, die seit 2015 in der ARD läuft. Bescheidenheit ist definitiv nicht seine Sache. Warum sollte Olaf Schubert (der eigentlich Michael Haub

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