Hong Kong Trilogy: Preschooled Preoccupied Preposterous

Dokumentarfilm | Hongkong 2015 | 85 Minuten

Regie: Christopher Doyle

Essayistisches Stadtpanorama aus dokumentarischen Elementen und gespielten Szenen, mit dem der Kameramann Christopher Doyle seine Wahlheimat Hongkong skizziert. In drei Episoden mit Kindern, der Umbrella-Bewegung des Jahres 2014 sowie mit Rentnern entsteht ein betont undramatisches Generationenporträt, das intime Einblicke in eine sich rasant wandelnde Gesellschaft geben will. Die Verbindung aus politischen Reflexionen und alltäglichen Einsichten entfaltet aber keinen Sog, sodass die Gegenüberstellung dreier Lebenswelten etwas in der Luft hängt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
HOENG GONG SAAM BOU KUK
Produktionsland
Hongkong
Produktionsjahr
2015
Regie
Christopher Doyle
Buch
Christopher Doyle
Kamera
Christopher Doyle
Schnitt
Aq Lee · Jenny Suen · Jinpo Yip
Länge
85 Minuten
Kinostart
15.12.2016
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm

Kameramann Christopher Doyle spürt seiner Wahlheimat Hongkong nach

Diskussion
Wer an diesen Hybrid aus dokumentarischen Teilen und inszenierten Fiction-Szenen mit Erwartungen wie an ein Werk von Wong Kar-wai herangeht, wird bitter enttäuscht. Der Kameramann Christopher Doyle hat zwar die bis ins Detail überästhetisierte Bildwelt von „In the Mood for Love“ (fd 34 557) und „2046“ (fd 36 855) fotografiert oder mit Jim Jarmusch und Gus Van Sant gedreht, doch in seinem jüngsten, diesmal von ihm selbst verantworteten Wurf übt er sich nicht nur optisch in erstaunlicher Zurückhaltung. Das Porträt seiner Wahlheimat Hongkong geizt nicht mit architektonischen Hässlichkeiten der Millionenmetropole. Eine chronische Abgaswolke hängt über

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