Vier gegen die Bank

Komödie | Deutschland 2016 | 96 Minuten

Regie: Wolfgang Petersen

Ein Boxer, ein Schauspieler und ein Werbefachmann sind beruflich gescheitert und müssen auf ihre Investmentkonten zurückgreifen. Die aber hat ein schüchterner Anlageberater schuldlos in den totalen Verlust gesteuert, sodass sich die vier Geprellten zusammenschließen, um die Bank, die sie geschädigt hat, auszurauben. Turbulente Krimikomödie, die einschlägige Erzählelemente klassischer Caper-Movies abspult und dabei die vier Hauptdarsteller unterhaltsam in Szene setzt. Doch weder das rasante Erzähltempo noch die überdrehten Gags können verbergen, dass sich der Film ausschließlich an Oberflächen entlang hangelt und es ihm an Charme und Eleganz mangelt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Wolfgang Petersen
Buch
Tripper Clancy · Lucy Astner · Wolfgang Petersen
Kamera
Daniel Gottschalk
Musik
Enis Rotthoff
Schnitt
Peter R. Adam
Darsteller
Til Schweiger (Chris) · Matthias Schweighöfer (Max) · Jan Josef Liefers (Peter) · Michael Herbig (Tobias) · Alexandra Maria Lara (Freddie)
Länge
96 Minuten
Kinostart
22.12.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Kriminalfilm
Diskussion
Bereits 1974 erschien in der „rororo-Thriller“-Reihe der Krimi „Gentlemen in roten Zahlen“ des nicht ganz zu Unrecht vergessenen Autors Ralph Maloney. Wolfgang Petersen diente der Roman zwei Jahre später als Vorlage für einen seiner vielen Unterhaltungsfilme, die er in den 1970er-Jahren fürs Fernsehen drehte, eine leichtgewichtige Abwechslung zu seinen damals populären „Tatort“-Krimis und so etwas wie ein Gegenstück zu seinem ersten Kinofilm, dem Thriller-Drama „Einer von uns beiden“ (1973, (fd 18 741)). Dass ausgerechnet dieser Stoff nun erneut zur Grundlage eines „Caper-Movies“ wird, mit dem Petersen nach 30 Jahren Hollywood erstmals wieder in Deutschland einen Kinof

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