Drama | USA 2016 | 106 Minuten

Regie: Bruce Beresford

Um die letzten Lebensmonate einer Krebskranken erträglicher zu gestalten, engagiert ihr Ex-Mann für sie und ihre zehnjährige Tochter einen Koch, der auch fürs seelische Wohl der beiden sorgen soll. Als aus den Monaten Jahre werden, wandelt sich die unterkühlte Beziehung der Tochter zu dem Koch in eine intensive väterliche Freundschaft. Das in den 1970er- und 1980er-Jahren angesiedelte Melodram entwirft eine zeitlose Blase des bittersüßen Glücks, wobei es sich in der Selbstlosigkeit des (schwarzen) Menschenfreunds erschöpft. Formal makellos in anheimelnde Bilder und Musik getaucht, gefällt sich der betuliche Film in gepflegter Belanglosigkeit. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MR. CHURCH
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Bruce Beresford
Buch
Susan McMartin
Kamera
Sharone Meir
Musik
Mark Isham
Schnitt
David Beatty
Darsteller
Eddie Murphy (Henry Church) · Britt Robertson (Charlie) · Natascha McElhone (Marie) · Xavier Samuel (Owen) · Lucy Fry (Poppy)
Länge
106 Minuten
Kinostart
12.01.2017
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Komödie
Diskussion
Es gibt nicht viel Gutes über Marie Brooks’ (Ex-)Ehemann zu erzählen. Außer vielleicht, dass er Mr. Church eingestellt hat, damit der jeden Morgen köstliche Frühstücksgerichte brutzelt. Mrs. Brooks kümmert sich schon länger alleine um ihre zehnjährige Tochter Charlie. Doch eine schwere Krebserkrankung lässt ihr dafür vielleicht nur noch ein halbes Jahr Zeit. Obwohl Charlie die Tragweite von all dem noch nicht übersehen kann, ist jetzt zumindest jemand da, der sich um die beiden kümmert. Marie weiß nicht viel von dem distinguierten, nie aufbrausenden „Koch“. Außer, dass von der Zubereitung des Frühstücks bis zum Abendbrot immer Jazz aus dem Radio swingt. Wenn Mr. Church abends das kleine Haus verlässt,

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