Dokumentarfilm | Deutschland/Schweiz 2016 | 113 Minuten

Regie: Nicolas Humbert

Impressionistischer Dokumentarfilm über Menschen, die mit, in und von der Natur leben und sich als Teil eines größeren Kreislaufs verstehen. Bei den Annäherungen an Mitglieder eines französisch-helvetischen Landwirtschaftskollektivs, den Betreibern eines urbanen Gartens in Detroit, einen Pionierpflanzen-Guerillero sowie einen Lakota-Aktivisten handelt es sich weniger um herkömmliche Porträts als eher um Naturbetrachtungen. Ohne übergeordnete Fragestellung oder inneren Rechercheauftrag fügt der Film vorrangig Bilder und Töne von Pflanzen, Menschen, Tieren und Landschaften zu dichten Kompositionen zusammen.

Filmdaten

Originaltitel
WILD PLANTS
Produktionsland
Deutschland/Schweiz
Produktionsjahr
2016
Regie
Nicolas Humbert
Buch
Nicolas Humbert
Kamera
Marion Neumann
Schnitt
Simone Fürbringer
Länge
113 Minuten
Kinostart
12.01.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Ein Hund schlittert auf dem Eis. Hände buddeln in der Erde. Blätter wehen über eine Schneedecke. Ein Baum stürzt um. Pflanzen bahnen sich ihren Weg durch den Asphalt. Verlassene Häuserruinen. Mehr als 10 Minuten vergehen ohne ein gesprochenes Wort. „Wild Plants“ funktioniert zunächst als reiner Impressionismus. Nur Bilder und Töne: von Pflanzen, Landschaften, Tieren, aber auch von den Grenzbereichen zwischen Natur und Urbanität; in der Ferne hört man Polizeisirenen, einen Güterzug. Ein „Life in the woods“, wie es der amerikanische Schriftsteller und Philosoph Henry David Thoreau propagierte, der im Abspann unter „special appe

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