Drama | USA 2016 | 92 Minuten

Regie: Justin Kelly

Ein US-amerikanischer Teenager steigt unter dem Rollennamen "Brent Corrigan" zum Star der homosexuellen Pornoindustrie auf, verkracht sich aber mit seinem Produzenten und wechselt zu einer anderen Firma. Als der Produzent 2007 ermordet wird, fällt der Tatverdacht zunächst auf ihn. Das einem authentischen Fall nachempfundene B-Movie beginnt als halbherzige Pornokomödie und wandelt sich zum wenig zwingenden Noir-Thriller, dessen Protagonist nichtssagend und oberflächlich bleibt. Die Vielzahl prominent besetzter Nebenfiguren bringt die Dramaturgie endgültig aus dem Gleichgewicht.

Filmdaten

Originaltitel
KING COBRA
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Justin Kelly
Buch
Justin Kelly
Kamera
Benjamin Loeb
Schnitt
Joshua Raymond Lee
Darsteller
Garrett Clayton (Sean Paul Lockhart / Brent Corrigan) · Christian Slater (Stephen) · Alicia Silverstone (Janette) · Molly Ringwald (Amy) · Keegan Allen (Harlow)
Länge
92 Minuten
Kinostart
12.01.2017
Fsk
ab 18; f
Genre
Drama
Diskussion
Die „wahre Geschichte“, von der „King Cobra“ laut der Credits „inspiriert“ wurde, geht so: Der US-Pornostar Sean Paul Lockhart stritt Anfang des Millenniums mit Bryan Kocis, dem Gründer der Porno-Produktionsfirma Cobra Video, über die Rechte an Lockharts Künstlernamen Brent Corrigan. Gleichzeitig wollten Harlow Cuadra und Joseph Kerekes, zwei Callboys aus Virginia Beach, unbedingt mit Lockhart alias Corrigan einen Film drehen. Im Januar 2007 fand man Kocis dann tot in seinem Haus auf. Cuadra und Kerekes wurden wegen Mordes zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Lockhart, der sich vor Kocis’ Tod mit diesem geeinigt hatte, unterstützte die Behörden bei den Ermittlungen

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