Die Blumen von gestern

Tragikomödie | Deutschland/Österreich 2016 | 126 Minuten

Regie: Chris Kraus

Ein humorloser deutscher Holocaust-Forscher ereifert sich über das Ansinnen seines Instituts, einen Auschwitz-Kongress von Daimler-Benz sponsern zu lassen. Überdies ärgert ihn seine französische Praktikantin, die mit dem Institutsleiter ein Verhältnis hat. Dann aber kommen sich die beiden näher und entdecken überraschende Gemeinsamkeiten in ihren Biografien. Tempo- und pointenreich inszenierte, herausragend gespielte Liebesgeschichte um einen "Täter-Enkel" und eine "Opfer-Enkelin". Angelegt als treffsichere Screwball-Komödie über das politisch Unkorrekte vor dem Hintergrund des Holocaust, verliert der Film nach der Versöhnung des Paars schlagartig den roten Faden. Umso dringlicher stellt sich dadurch die Frage nach dem falschen Lachen oder einer unpassenden Holocaust-Verarbeitung. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
DIE BLUMEN VON GESTERN
Produktionsland
Deutschland/Österreich
Produktionsjahr
2016
Regie
Chris Kraus
Buch
Chris Kraus
Kamera
Sonja Rom
Musik
Annette Focks
Schnitt
Brigitta Tauchner
Darsteller
Lars Eidinger (Totila Blumen) · Adèle Haenel (Zazie Lindeau) · Jan Josef Liefers (Balti Thomas) · Hannah Herzsprung (Hannah Blumen) · Sigrid Marquardt (Tara Rubinstein)
Länge
126 Minuten
Kinostart
12.01.2017
Fsk
ab 12; f
Pädagogische Empfehlung
- Ab 14.
Genre
Tragikomödie

Heimkino

Verleih DVD
Piffl & Filmladen/Falter (A) (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Piffl (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
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Liebesdrama vor Holocaust-Hintergrund

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