Hacksaw Ridge - Die Entscheidung

4K UHD. | Australien/USA 2016 | 140 Minuten

Regie: Mel Gibson

Ein junger Soldat aus Virginia weigert sich aus religiösen Gründen, zu töten, lässt sich aber dennoch im Zweiten Weltkrieg an die Front schicken. Hier durchläuft er den harten militärischen Drill und gerät durch seine Gewissensentscheidung ins Abseits, kann sich aber in der Schlacht von Okinawa als Sanitäter bewähren. Das Kriegsdrama greift auf eine wahre Begebenheit zurück, um eine exemplarische Geschichte von der Erlösung durch pazifistisches Heldentum zu erzählen. Mit extrem drastischen Bildern und peinigendem Pathos erhebt der unausgegorene Film mehr seine Hauptfigur zum Mythos als das Grauen der Kämpfe zu versinnbildlichen.

Filmdaten

Originaltitel
HACKSAW RIDGE
Produktionsland
Australien/USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Mel Gibson
Buch
Robert Schenkkan · Andrew Knight
Kamera
Simon Duggan
Musik
Rupert Gregson-Williams
Schnitt
John Gilbert
Darsteller
Andrew Garfield (Desmond T. Doss) · Teresa Palmer (Dorothy Schutte) · Hugo Weaving (Tom Doss) · Rachel Griffiths (Bertha Doss) · Luke Bracey (Smiitty)
Länge
140 Minuten
Kinostart
26.01.2017
Fsk
ab 16; f
Genre
4K UHD. | Drama | Historienfilm | Kriegsfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein ausführliches „Making of“ (68 Min.) sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (5 Min.). Die umfangreicher BD enthält zudem längere Interviews u.a. mit Andrew Garfield (10 Min.) und Mel Gibson (9 Min.). Die BD-Editionen sind mit dem Silberling 2017 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Mel Gibson macht wuchtige Filme, zumeist konkret historisch gerahmt, aber im Kern archaisch. Vor allem in „Die Passion Christi“ (2004, (fd 36 417)) und „Apocalypto“ (2006, (fd 37 956)) sollen im Gemetzel ewige Wahrheiten der „Wiedergeburt durch Gewalt“ durchscheinen, getränkt in Blut, erhoben durch das Spirituelle, das beim katholischen Hardliner Gibson gerne mehr oder weniger unverkleidet auf religiöse Deutungen hinausläuft. Insofern ist „Hacksaw Ridge“ ein ganz und gar typischer Gibson-Film, freilich einer, der in ungewöhnlich drastische Kontraste zerfällt. Bisweilen scheint es, als versuchten sich er und seine Autoren an einem popkulturellen Zitatenspiel, das so gar nicht zum ganz und gar tödlichen Ernst passen will, mit dem Gibson seine Ideen von Tapferkeit und Erlösung durchspielt. Ganz offensichtl

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