Shot in the Dark

Dokumentarfilm | Deutschland 2016 | 82 Minuten

Regie: Frank Amann

Begegnungen mit drei weitgehend blinden Fotografen und ihren erstaunlichen Werken. Der Dokumentarfilm präsentiert ihre mal dem Imaginären verpflichtete, mal die Erinnerungen archivierende, mal das Detail vergrößernden Kunst, wobei deutlich wird, dass die Fotografen mit ihren künstlerischen Strategien auf sehr ungewöhnliche Biografien und ihre jeweiligen Lebensumstände reagieren. Ein fesselndes, unerhört bildstarkes, mitunter aber auch ein wenig unkonzentriertes Zeugnis menschlicher Kreativität und Vorstellungskraft, bekommen doch zwei der drei Fotografen ihre Exponate nie zu Gesicht. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Frank Amann
Buch
Frank Amann
Kamera
Frank Amann
Musik
FM Einheit
Schnitt
Bernd Euscher · Gesa Marten
Länge
82 Minuten
Kinostart
19.01.2017
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Dokumentarfilm | Künstlerporträt
Diskussion
„Wir alle schließen im Schlaf unsere Augen, Blinde wie Sehende. Und unsere träumenden Augen verstehen, staunen und sehen.“ Diese poetischen Sätze sind „Shot in the Dark“ vorangestellt. Sie locken den Zuschauer zunächst auf eine falsche Fährte oder, durchaus passend, hinters Licht. Denn in dem Porträtfilm von Frank Amann geht es nicht so sehr um unser aller träumende Augen als vielmehr um drei blinde Fotokünstler und ihre faszinierenden, aber eben auch sehr spezifischen Arbeiten. Inspiriert durch den Katalog zur Ausstellung „Sight Unseen“ im California Museum of Photography, der Arbeiten von 15 blinden Künstlerinnen und Künstlern dokumentierte, machte sich Amann auf, drei dieser Fotografen zu porträtieren: Sonia Soberats, Pete Eckert und Bruce Hall. Keiner der drei war von

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