Komödie | Türkei 2016 | 111 Minuten

Regie: Mahsun Kirmizigül

Ein anatolisches Dorf hat nahezu alle Männer im Krieg gegen die „Ungläubigen“ verloren. Als die Frauen einen sexuellen Hilferuf an den Sultan richten, schickt der Wesir fünf Lastenträger auf den Weg, um der Not abzuhelfen. Der strapaziöse Weg in den weit entfernten Ort schweißt die ethnisch heterogene Truppe zusammen, ehe die Begegnung mit den Frauen zur wahren Herausforderung wird. Bunte Musical-Komödie mit schrägen Charakteren, guten Tanzeinlagen und derbem Humor, in der die politischen Anspielungen der mit leichter Hand inszenierten Parabel freilich eher mild ausfallen. (O.m.d.U.)

Filmdaten

Originaltitel
VEZIR PARMAGI
Produktionsland
Türkei
Produktionsjahr
2016
Regie
Mahsun Kirmizigül
Buch
Mahsun Kirmizigül
Kamera
Soykut Turan
Schnitt
Hamdi Deniz
Darsteller
Ali Sürmeli (Müstesna) · Yasemin Yalçin (Nurdane) · Ece Uslu (Feride) · Peker Açikalin (Nazik) · Gülben Ergen (Gulbahar)
Länge
111 Minuten
Kinostart
26.01.2017
Fsk
ab 6; f
Genre
Komödie | Musical
Diskussion
„Vezir parmağı“ (Des Wesirs Finger) ist eigentlich eine ziemlich schmackhafte Süßigkeit aus der Türkei. In Mahsun Kırmızıgüls neuestem Spielfilm gleichen Namens geht es genauso süßlich, bunt und oft auch krachledern zu – ein bollywoodeskes Lustspiel über ein Dorf, dem die Männer abhanden gekommen sind. Weitaus weniger politisch als die vorhergehenden Kırmızıgül-Filme wie „Mucize – Wunder“ (fd 42 859), aber auch weniger pathetisch. Irgendwo im Osten Anatoliens, irgendwann im Osmanischen Reich. In einem abgelegenen Dorf beginnen die Frauen „auszutrocknen“: der Krieg „gegen die Ungläubigen“ hat alle Männer verschlungen, die als „Märtyrer“ auf den Schlachtfeldern geblieben sind. Die zurückgebliebenen Fraue

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