Drama | USA 2016 | 129 Minuten

Regie: Ben Affleck

Ende der 1920er-Jahre schwört der in die Kriminalität abgerutschte Sohn des Bostoner Polizeichefs Rache, als ein Gangsterboss hinter seine Affäre mit dessen Geliebter kommt und ihren Tod verursacht. Nach drei Jahren im Gefängnis lässt er sich mit dem größten Konkurrenten seines Feindes ein, der ihn nach Florida schickt, um das unter der Prohibition florierende Rumgeschäft zu leiten. Während ihm Rassisten und religiöse Eiferer zusetzen, treibt er den Bau eines Casinos voran. Überfrachtete, mitunter prätentiöse Mafia-Aufstiegsgeschichte in hochwertiger Ausstattung, die immer wieder der Genre-Brutalität anheimfällt. Interessante Aspekte werden nicht vertieft und weichen teils hölzernen Dialogszenen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LIVE BY NIGHT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Ben Affleck
Buch
Ben Affleck
Kamera
Robert Richardson
Musik
Harry Gregson-Williams
Schnitt
William Goldenberg
Darsteller
Ben Affleck (Joe Coughlin) · Elle Fanning (Loretta Figgis) · Remo Girone (Maso Pescatore) · Brendan Gleeson (Thomas Coughlin) · Robert Glenister (Albert White)
Länge
129 Minuten
Kinostart
02.02.2017
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Kriminalfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein kommentiertes Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (15 Min.). Die umfangreichere BD enthält zudem einen Audiokommentar des Regisseurs sowie vier Featurettes über dramaturgische und inszenatorische Teilaspekte des Films (31 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, Dolby_Atmos engl./dt.)
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Diskussion
Wohin könnte Ben Afflecks unbewegtes Gesicht besser passen als an eine Familientafel? Ungerührt, aber höflich lächelnd, würde er jedem Kommentar, jeder Speise Aufmerksamkeit schenken. Ein „Everybody’s Darling“, dem man wenig zutraut, vor allem nicht, dass er mit einem Maschinengewehr am Ende den Tisch abräumt. Nach Erfolgen im Independent- und Beziehungskino scheint Ben Affleck die Rolle des Vorzeigeschwiegersohns derart sattzuhaben, dass er sich mittlerweile häufig ins Gegenteil stürzt, unlängst als Mafia-Buchhalter mit Killer- und Beschützerinstinkt in „The Accountant“ (fd 44 240) oder als Batman („Batman v Superman: Dawn of Justice“, (fd 43 831)), nun als von der Liebe korrumpierter Gentleman-Gangster. Die erneut in Boston angesiedelte Regiearbeit von Affleck könnte anfangs sogar a

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