The Eyes of My Mother

Drama | USA 2016 | 76 Minuten

Regie: Nicolas Pesce

Eine junge Frau findet im Mörder ihrer Mutter eine hochambivalente Bezugsperson, die sie im Schuppen einer abgelegenen Farm jahrelang grausam peinigt, aber auch als eine Art Gefährte umsorgt. Mit dem Tod ihres Vaters droht der eigentümliche Mikrokosmos aus den Fugen zu geraten, doch dann eröffnet der Besuch einer Frau mit Baby der Einsiedlerin eine neue Lebensperspektive. Morbider Horrorfilm, getragen von faszinierenden, die Sinne betörenden Schwarz-weiß-Bildern und einer spartanischen Filmmusik. Die seelischen Entzugserscheinungen der Einsamkeit deutet er als den Ursprung monströser Abgründigkeit.

Filmdaten

Originaltitel
THE EYES OF MY MOTHER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Nicolas Pesce
Buch
Nicolas Pesce
Kamera
Zach Kuperstein
Musik
Ariel Loh
Schnitt
Nicolas Pesce · Connor Sullivan
Darsteller
Kika Magalhaes (Francisca) · Will Brill (Charlie) · Flora Diaz (Lucy) · Paul Nazak (Vater) · Clara Wong (Kimiko)
Länge
76 Minuten
Kinostart
02.02.2017
Fsk
ab 16
Genre
Drama | Horror

Heimkino

Die Extras der wertig aufgemachten Edition (DVD & BD) umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, ein ausführliches und erhellendes Werkstattgespräch mit dem Regisseur (60 Min.) sowie ein 16-seitiges Booklet mit Analyse zum Film. Die Edition ist mit dem Silberling 2017 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Bildstörung (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Bildstörung (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Die kleine Francisca führt zusammen mit ihrem Vater, ihrer Mutter und den Kühen ein bescheidenes Leben in der waldreichen US-amerikanischen Provinz. Vor allem die religiös geprägten Geschichten, die die Mutter aus ihrem portugiesischen Elternhaus zu erzählen weiß, schlagen das Mädchen in den Bann. Ansonsten gibt es hier, in einem Landstrich, in dem der nächste Nachbar ein Auto braucht, um zu Besuch zu kommen, nicht viel Abwechslung. „Einsamkeit kann seltsame Dinge mit deinen Gedanken machen“, hat Franciscas Mutter einmal gesagt. Wenige Stunden später fand sie ihr Mann ermordet in der Badewanne. Der Täter, ein Handlungsreisender namens Charlie, hatte bis dahin eigentlich einen g

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