Liebesfilm | Türkei 2017 | 121 Minuten

Regie: Yagiz Alp Akaydin

Eine bei ihrer Mutter aufgewachsene Jugendliche wird von ihrem entfremdeten Vater auf eine Eliteschule geschickt, knüpft dort aber primär Kontakt mit Außenseitern. Besonders ein verschlossener Junge hat es ihr angetan, der sie nur zögernd an seinen Geheimnissen teilhaben lässt. Als sich das Mädchen jedoch wieder seinem Vater zuwendet, erhebt er bedrohliche Besitzansprüche. Türkische Teenager-Romanze, die mitunter durchaus intelligent Rollenspiel und Pathos verbindet. In der Adaption erzählerischer Mittel von Vorbildern wie „Twilight“ verfällt der Film allerdings zunehmend dem Kitsch. (O.m.d.U.)

Filmdaten

Originaltitel
KÖTÜ ÇOCUK
Produktionsland
Türkei
Produktionsjahr
2017
Regie
Yagiz Alp Akaydin
Buch
Yagiz Alp Akaydin
Kamera
Serkan Güler
Schnitt
Oğuz Çelik
Darsteller
Tolga Sarıtaş (Meriç) · Afra Saracoglu (Kayla) · Sarp Akkaya · Tülin Özen · Can Sipahi
Länge
121 Minuten
Kinostart
26.01.2017
Fsk
ab 12; f
Genre
Liebesfilm
Diskussion
Eine Teenie-Romanze aus der Türkei, bei der ein geheimnisvoller junger Mann auf seine Traumfrau trifft und nachher doch alles anders ist, als es zunächst schien: „Kötü Çocuk“ verbindet – zuweilen intelligent – Rollenspiel und Pathos, rutscht aus Verbeugung vor den vermeintlichen Vorlieben des Zielpublikums am Ende aber ins Kitschige ab. Im Leben der selbstbewussten Oberschülerin Kayla, die von ihrer Mutter aufgezogen wurde, taucht urplötzlich der verlorene Vater auf. Vural hatte sich gleich bei Kaylas Geburt aus dem Kreißsaal verdünnisiert, es danach aber zum schwerreichen Manager gebracht und möchte nun sein schlechtes Gewissen stillen, in dem er die zielstrebige Tochter in seine Obhut nimmt. Kayla wehrt sich auf ihre Art. In der Elite-Schule, an die sie ihr „biologischer Überfluss“, wie sie ihren Erzeuger abschätzig statt „Vater“ nennt, angemeldet hat, sucht sie den Kontakt zu den Stipendiumsschülern – der „Abschaum“, der nicht aus reichem Hause kommt

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