Die Jones - Spione von nebenan

Actionfilm | USA 2016 | 106 Minuten

Regie: Greg Mottola

Ein biederes Ehepaar aus einer US-amerikanischen Vorstadt blickt ebenso neidisch wie skeptisch auf die neuen Nachbarn, die freundlich und zuvorkommend, aber auch attraktiv und erfolgreich sind. Das Misstrauen ist berechtigt, handelt es sich bei ihnen doch um CIA-Agenten, die einem Ingenieur mit illegalen Kontakten zu Waffenhändlern auf der Spur sind. Fade Agentenfilm-Parodie, die sich lustlos an Genrekonventionen abarbeitet und außer großspurigen Actionszenen nichts zu bieten hat. Allein der Hauptdarsteller überzeugt mit seiner Aura der Unbesiegbarkeit als US-amerikanischer James-Bond-Ersatz.

Filmdaten

Originaltitel
KEEPING UP WITH THE JONESES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Greg Mottola
Buch
Michael LeSieur
Kamera
Andrew Dunn
Schnitt
David Rennie
Darsteller
Zach Galifianakis (Jeff Gaffney) · Isla Fisher (Karen Gaffney) · Jon Hamm (Tim Jones) · Gal Gadot (Natalie Jones) · Patton Oswalt (Skorpion)
Länge
106 Minuten
Kinostart
23.03.2017
Fsk
ab 12; f
Genre
Actionfilm | Komödie
Diskussion
„Keeping up with the Joneses“, heißt der Film im Original. Eine sprachliche Metapher, die mit „Die Jones – Spione von nebenan“ nur unzureichend übersetzt ist, geht es im Englischen doch um mehr: um Neid und Konkurrenz, um Status und Ansehen, Erfolg und gesellschaftlichen Aufstieg. „Keepin’ up with the Joneses is killing me“, heißt es in einem Song von „Little Feat“: Das Mithalten mit den strebsamen Nachbarn kann ganz schön an den Nerven zerren. Diese Erfahrung machen auch der Personalberater Jeff Gaffney und seine Frau Karen, ein langweilig-biederes Paar, dessen Leidenschaften im Alltagsleben verebbt sind. Die Gaffneys wohnen in einer blitzsauberen Vorstadt. Da ihr

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