Offline - Das Leben ist kein Bonuslevel

Komödie | Deutschland 2016 | 87 Minuten

Regie: Florian Schnell

Ein schüchterner Schüler verbringt jede freie Minute in einem digitalen Fantasy-Rollenspiel, wo er als mächtiger Krieger Punkte sammelt. Als vor der alljährlichen Entscheidungsschlacht sein Account gehackt wird, muss er seine Fähigkeiten in der Realität unter Beweis stellen, wobei er unerwartet Hilfe von einem blauhaarigen Mädchen erfährt. Die Inszenierung mischt pointiert Spiel und Realität, ohne sich allzu kritisch mit dem Thema Online-Spielsucht auseinanderzusetzen. Der unverkrampfte Debütfilm überzeugt durch aufwändige Animationen, griffige Botschaften und gute Darsteller, fällt aber für einen Jugendfilm doch etwas zu harmlos aus.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Florian Schnell
Buch
Jan Cronauer · Florian Schnell
Kamera
Dominik Berg
Schnitt
Matthias Scharfi
Darsteller
Moritz Jahn (Jan) · Mala Emde (Karo) · Ugur Ekeroglu (Deniz) · Hannes Wegener (Loki) · Marc Zwinz (Heimdall)
Länge
87 Minuten
Kinostart
23.02.2017
Fsk
ab 12; f
Genre
Komödie
Diskussion
Alle, die schon mal exzessiv am Computer, Smartphone oder Ähnlichem gezockt haben, kennen das Gefühl, wenn sich die blinkenden Gadgets so tief in die Netzhaut gebrannt haben, dass sie einen bis in den Schlaf hinein verfolgen. Gamer wie Jan und Karo, die beiden Hauptfiguren aus dem Spielfilmdebüt von Florian Schnell, treiben das noch eine entscheidende Spur weiter. Für sie findet das eigentliche Leben online statt. Jan ist im Fantasy-Actionrollenspiel „Utgard“, das sich an die Computerspiel-Serie „Risen“ anlehnt, ein Superheld. Im wahren Leben ist er eher superschüchtern. Die Coolen auf dem Schulhof nennen ihn „das Kellerkind“. Weil er jede freie Minute damit zubringt, als mächtiger Krieger Fenris Erfahrungspunkte zu sammeln, fällt die entsprechende Ausbeute im wi

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