Der junge Karl Marx

Biopic | Frankreich/Deutschland/Belgien 2016 | 118 Minuten

Regie: Raoul Peck

Im Pariser Exil lernt der 26-jährige Karl Marx im Jahr 1844 den Fabrikantensohn Friedrich Engels kennen. Ihre anfangs gegenseitige Abneigung wandelt sich in eine lebenslange Freundschaft. Fortan schreiben sie gemeinsam, doch Zensur, Polizeirazzien, Verhaftungen, Machtkämpfe und erneutes Exil rauben ihnen zunehmend die Kräfte. Ein packender, detailfreudig und stimmig ausgestatteter biografischer Film aus dem Leben zweier vorzüglich dargestellter Männer, die die Welt veränderten. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LE JEUNE KARL MARX
Produktionsland
Frankreich/Deutschland/Belgien
Produktionsjahr
2016
Regie
Raoul Peck
Buch
Pascal Bonitzer · Raoul Peck
Kamera
Kolja Brandt
Musik
Alexei Aigui
Schnitt
Frédérique Broos
Darsteller
August Diehl (Karl Marx) · Stefan Konarske (Friedrich Engels) · Vicky Krieps (Jenny Marx) · Olivier Gourmet (Pierre Proudhon) · Michael Brandner (Joseph Moll)
Länge
118 Minuten
Kinostart
02.03.2017
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Historienfilm

Heimkino

Die Edition enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte.

Verleih DVD
Neue Visionen (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Neue Visionen (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion
„Hatte Marx doch recht?“, fragte jüngst eine Wochenzeitung auf der Titelseite und schob gleich hinterher: „Gierige Manager, schreiende Ungerechtigkeit und der Aufstand der Vergessenen: Karl Marx sah alles kommen.“ Unterschwellig ist die Frage also mit „Ja!“ beantwortet. In Zeiten, in denen auch in Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft oder ein milliardenschwerer Präsident die Vereinigten Staaten wie ein Firmenimperium lenken will, bleibt die Frage akut. Auch wenn das „Kapital“ schon 150 Jahre alt ist, berufen sich viele Autoren noch immer auf Marx und greifen die Essenz seiner Schriften auf, die sich ins Heute übertragen lässt. Es mag deshalb kein Zufall sein, dass mit „Der junge Karl Marx“ ein Film über die beruflichen Anfänge des Philosophen erscheint. Regisseur Raoul Peck, der an der

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