Dokumentarfilm | Deutschland 2016 | 99 Minuten

Regie: Pia Lenz

Genau beobachtender Dokumentarfilm über zwei Jungen aus Mazedonien und Syrien, die mit ihren Familien in Hamburg gestrandet sind. Über ein Jahr lang fängt er von alltäglichen Handgriffen bis zu zermürbenden Erfahrungen im Umgang mit der Bürokratie sowie der Angst vor Abschiebung vieles von dem ein, was es bedeutet, sich in Deutschland als Geflüchteter einzuleben. Glück, Trauer, Lebenslust und Leid gehören ebenso dazu wie Konflikte, die sich mit der Zeit auflösen, und solche, für die es keine Lösung gibt. Am Beispiel der Schule beleuchtet der Film die Herausforderungen von Integration, wobei viele Fragen offenbleiben.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Pia Lenz
Buch
Pia Lenz
Kamera
Pia Lenz
Schnitt
Stephan Haase
Länge
99 Minuten
Kinostart
23.03.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Angekommen in Deutschland. Nach Unterdrückung, Armut, Gewalt, Verlust, Krieg. Endlich in Sicherheit. Alles gut? Noch lange nicht. Dass der Prozess des Ankommens noch ein langer, beschwerlicher Weg ist, zeigt die Filmemacherin Pia Lenz, die mehr als ein Jahr lang den Alltag zweier Kinder dokumentiert, die in Hamburg mit ihren Familien nach einem Platz im neuen Leben suchen. Djaner ist acht Jahre alt, als er mit Mutter und großem Bruder Mazedonien verlässt. Für ihre Söhne sah die Mutter in der Heimat keine Zukunft mehr. Als Roma sind sie dort in allen Lebensbereichen der Diskriminierung ausgesetzt. Eine ordentliche Bildung und Arbeit gibt es nur für die anderen. Ghofran kommt mit elf Jahren aus dem kriegszerstörten Syrien in Deutschland an. Ihr Vater Adel lebt schon seit einigen Monaten hier und hat die Ankunft von Frau und den vier Kindern so gut es ging

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