The Chinese Lives of Uli Sigg

Dokumentarfilm | Schweiz 2016 | 93 Minuten

Regie: Michael Schindhelm

Dokumentarisches Porträt des Schweizer Unternehmers und Diplomaten Uli Sigg, der als bedeutendster Sammler chinesischer Gegenwartskunst gilt. Der Film skizziert die Stationen seiner Biografie als Manager eines der ersten Joint Ventures Chinas nach der Öffnung des Landes im Jahr 1978, ebenso als Schweizerischer Botschafter in Peking und Mäzen der lokalen Kunstszene. Konventionell aufbereitet, erweist er sich weniger als eine analytisch-kritische Auseinandersetzung als vielmehr als Versuch, dem Porträtierten ein Denkmal zu setzen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE CHINESE LIVES OF ULI SIGG - THE MAN WHO COLLECTED CONTEMPORARY CHINA
Produktionsland
Schweiz
Produktionsjahr
2016
Regie
Michael Schindhelm
Buch
Michael Schindhelm
Kamera
Filip Zumbrunn
Musik
Peter Bräker · Mengbo Feng
Schnitt
Marina Wernli
Länge
93 Minuten
Kinostart
03.08.2017
Fsk
ab 6 (DVD)
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Die Kamera nähert sich dem Schloss mit allergrößter Ehrfurcht, und die barocke Musik erweckt den Eindruck, als betrete man Schloss Versailles. Obwohl es sich „nur“ um das Domizil eines Schweizer Kunstsammlers handelt, vermittelt Michael Schindhelms Filmporträt immer wieder den Eindruck, als gehe es um den Sonnenkönig höchstpersönlich. In Gutsherrenmanier stolziert der titelgebende Mäzen, Diplomat, Unternehmer und wohl bedeutendste Sammler chinesischer Gegenwartskunst durch leere Fabrikhallen und Einkaufszentren, Empfänge und Museen, Vergangenheit und Gegenwart. Der Dokumentarfilm ist eine Art Museum über Uli Siggs Leben und Wirken: In chronologischer Reihenfolge werden die entscheidenden Stationen seiner Biografie abgearbeitet, mit besonderem Fokus auf die Zeit nach der politischen

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