Dokumentarfilm | USA 2017 | 94 Minuten

Regie: Joshua Bonnetta

Caligari-Filmpreisträger 2017. Ein experimenteller Dokumentarfilm von Joshua Bonnetta und J.P. Sniadecki aus der Sonora-Wüste, einem kargen Landstrich zwischen den USA und Mexiko, den Flüchtlinge überwinden müssen, um ins „Gelobte Land“ zu gelangen. Der Film zeichnet ein vielschichtiges Porträt dieser von vielen Interessen okkupierten Landschaft.

Filmdaten

Originaltitel
EL MAR LA MAR
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Joshua Bonnetta · J.P. Sniadecki
Buch
Joshua Bonnetta · J.P. Sniadecki
Kamera
Joshua Bonnetta · J.P. Sniadecki
Schnitt
Joshua Bonnetta · J.P. Sniadecki
Länge
94 Minuten
Kinostart
07.06.2018
Fsk
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Die Grenze wird markiert: Der Zaun fliegt vorbei, im ersten Kapitel von Joshua Bonnettas und J.P. Sniadeckis „El mar la mar“ – schwarze, vertikale Linien, dahinter ein Wald, aus einem Auto- oder Truckfenster gefilmt. Auf der einen Seite Mexiko, auf der anderen Seite die Vereinigten Staaten. Auf der einen Seite die Hölle, auf der anderen Seite das Paradies. Auf der einen Seite die Wüste, auf der anderen Seite die Wüste. Das nächste und mit Abstand längste Kapitel ist mit „Costas“ überschrieben und wird mit „Der Preis“ in den deutschen Untertiteln wenigstens unzureichend übersetzt: Bedeutet „Costas“ doch nicht nur „Kosten“, sondern eben auch „Küsten“ oder „Ufer“. Manchmal, so referiert später eine der gesichtslosen Stimmen auf Spanisch, ließe die Vegetation in der Wüste an ein Ufer denken. Darum geht es den Flüchtenden: E

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