Pawlenski - Der Mensch und die Macht

Dokumentarfilm | Deutschland 2016 | 99 Minuten

Regie: Irene Langemann

Dokumentarfilm über den russischen Performance-Künstler Pjotr Pawlenski und seine spektakulären Selbstverstümmelungen im öffentlichen Raum, mit denen er gegen die autoritären Strukturen des Putin-Regimes protestiert. Der Staat reagiert auf die wortlosen Provokationen des Künstlers mit den Methoden der Stalin-Zeit. Der Film hütet sich davor, den Aktionskünstler als Heiligenfigur zu überhöhen, konzentriert sich vielmehr auf die grotesken Reaktionen der Behörden und ihre Repressionen, die Pawlenski und seine Frau im Januar 2017 ins Exil nach Paris zwangen.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Irene Langemann
Buch
Irene Langemann
Kamera
Franz Koch · Maxim Tarasjugin
Schnitt
Lena Rem
Länge
99 Minuten
Kinostart
16.03.2017
Fsk
-
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Das Bild mit dem zugenähten Mund des russischen Performance-Künstlers Pjotr Pawlenski machte 2012 auch im Westen die Runde: eine Solidaritätsgeste mit der inhaftierten Punkrock-Band „Pussy Riot“, die in ihrer schockierenden Wirkung keine Wünsche an eine eindeutige Botschaft übrigließ. Pawlenski gehört neben den inzwischen im Ausland verstreuten Musikerinnern zu den bekanntesten Aushängeschildern einer unerschrockenen Subkultur, die mit spektakulären Aktionen im öffentlichen Raum die Aufmerksamkeit auf die Entgleisungen des Putin-Regimes lenken möchte. Kaum hat die Dokum

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