Die Häschenschule - Jagd nach dem goldenen Ei

Animationsfilm | Deutschland 2016 | 76 Minuten

Regie: Ute von Münchow-Pohl

Ein selbstbewusster, sorglos in den Tag lebender junger Stadthase gerät in die Naturidylle der Häschenschule, in der Osterhasen auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. Immer mehr legt er sein „cooles“ Verhalten ab, öffnet sich für neue Eindrücke und wird im abenteuerlichen Kampf gegen eine Fuchsfamilie zum selbstlos handelnden Osterhasen. Schwungvoller Animationskinderfilm, der mit Witz und Humor, Poesie und moderater Spannung die Bedeutung von Verantwortung für sich selbst wie auch für andere vermittelt. Einfallsreich entstaubt er den alten Bilderbuch-Klassiker von Albert Sixtus (1924) und erschließt ihn turbulent-unterhaltsam für seine junge Zielgruppe. - Sehenswert ab 6.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Ute von Münchow-Pohl
Buch
Katja Grübel · Dagmar Rehbinder
Musik
Alex Komlew
Schnitt
Erik Stappenbeck
Länge
76 Minuten
Kinostart
16.03.2017
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 6.
Genre
Animationsfilm | Kinderfilm

Heimkino

Die Edition enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte.

Verleih DVD
Universum (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 1.85:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Max ist ein betont cooler junger Stadthase: lässig, selbstbewusst, ebenso sorg- wie auch ein Stückchen verantwortungslos lebt er in den urbanen Tag hinein, hängt mit Freunden ab oder genießt „chillend“ das Leben. Als ihm einmal das Bilderbuch „Die Häschenschule“ vor die Mümmelnase gehalten wird, reagiert er entsetzt und abweisend: „Das olle Märchenbuch!?“ Seine spontane Abwehrhaltung ist nur zu verständlich: Schon manch früherer Generation erschien der Bilderbuch-Klassiker von Albert Sixtus aus dem Jahr 1924 als arg verstaubt und allzu pädagogisch-oberlehrerhaft, ja geradezu autoritär, woran auch die wunderbaren Zeichnungen von Fritz Koch-Gotha nichts ändern konnten. Für eine angemessen zeitgenössische Verfilmung des Stoffs musste also e

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