Actionfilm | Großbritannien/Frankreich 2016 | 90 Minuten

Regie: Ben Wheatley

In den späten 1970er-Jahren kommt es in Boston zu einem verpatzten Waffendeal, den eine Mittelsfrau zwischen irischen Gangstern und zwielichtigen Waffenhändlern eingefädelt hatte und der bei der Warenübergabe völlig aus dem Ruder läuft. Regisseur Ben Wheatley, der sich mit surrealen, schwarzhumorigen Stoffen einen Namen gemacht hat, schielt bei der Inszenierung des Blutbads allzu offensichtlich auf den Kultstatus vergleichbarer Filme, wobei weder Rasanz noch erzählerische Dringlichkeit entstehen. Lediglich Details der Montage und der Farbästhetik überzeugen im Rahmen des Genres.

Filmdaten

Originaltitel
FREE FIRE
Produktionsland
Großbritannien/Frankreich
Produktionsjahr
2016
Regie
Ben Wheatley
Buch
Amy Jump · Ben Wheatley
Kamera
Laurie Rose
Schnitt
Amy Jump · Ben Wheatley
Darsteller
Brie Larson (Justine) · Cillian Murphy (Chris) · Sharlto Copley (Vernon) · Armie Hammer (Ord) · Jack Reynor (Harry)
Länge
90 Minuten
Kinostart
06.04.2017
Fsk
ab 16; f
Genre
Actionfilm | Komödie | Kriminalfilm
Diskussion
Es ist immer ein verdammter Deal, der schiefgeht. Einerseits, weil er schiefgehen muss, die Regeln des Genres bestimmen es so. Ein kalter Hauch von Tarantinos „Reservoir Dogs“ (fd 29 780) weht denn auch durch den Film von Ben Wheatley, der gleichwohl niemals die stilisierte Drastik des Vorbilds, geschweige denn dessen fiese Coolness erreicht. Andererseits brodeln die Emotionen von Beginn an so hoch, dass an eine rationale Geschäftemacherei ohnehin nicht zu denken ist. Zwei Iren, Chris und Frank, die irgendwie mit der IRA verbandelt sind, wollen in Boston während der späten 1970er-Jahre Waffen kaufen. Die Verkäufer heißen Ord und Vernon, der einen komischen Akzent spricht und aus Südafrika stammt. Doch derbe Witze über die jeweilige Herkunft sind nicht das eigentliche Problem. Erst sind es die falschen Gewehre, die Ord u

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