Ghost in the Shell (2017)

4K UHD. | USA 2017 | 107 Minuten

Regie: Rupert Sanders

Eine nach einem Unfall technologisch „optimierte“ Cyber-Polizistin fahndet nach einem mächtigen Hacker, der in die Gehirne der Menschen eindringen kann. Dabei beginnt sie, immer mehr an der offiziellen Version ihrer Herkunftsgeschichte zu zweifeln. Science-Fiction-Film als Realversion des gleichnamigen Animes aus dem Jahr 1995, der das schillernde Bild einer vernetzten Gesellschaft entwirft, in der Mensch, Maschine und digitaler Code in unterschiedlichen Varianten miteinander verschmolzen sind. Dabei fragt er nach Identität und Einzigartigkeit im digitalen Zeitalter, was aber zugunsten des überwältigend gestalteten Zukunftsalltags in den Hintergrund rückt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
GHOST IN THE SHELL
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Rupert Sanders
Buch
Jamie Moss
Kamera
Jess Hall
Musik
Clint Mansell
Schnitt
Billy Rich · Neil Smith
Darsteller
Scarlett Johansson (Major) · Takeshi Kitano (Chief Daisuke Aramaki) · Michael Pitt (Kuze) · Juliette Binoche (Dr. Ouélet) · Pilou Asbæk (Batou)
Länge
107 Minuten
Kinostart
30.03.2017
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
4K UHD. | Action | Drama | Krimi | Science-Fiction

Heimkino

Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras umfassen die zwei wenig tiefgehenden Minifeatures "Sektion 9: Cyber-Verteitiger" (12 Min.) und "Mensch & Maschine: Die Geist-Philosophie" (11 Min.) über das "Ghost in the Shell"-Universum. Die BD enthält zudem das ausführliche, durchaus informative Feature "Verkabelte Menschheit: Das Making of von 'Ghost in the Shell'"(30 Min.).

Verleih DVD
Paramount (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 1.78:1, TrueHD engl., Dolby_Atmos dt.) 3D: Paramount (16:9, 1.78:1, TrueHD engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Das Kino ist, darauf weisen Filmwissenschaftler seit Jahren hin, an seinen Ursprung zurückgekehrt: Die Attraktion, das Spektakel wuchert in der Fantastik über jede Wendung des Plots hinaus. In einem hochgezüchteten Unsinn wie beispielsweise „Warcraft“ (fd 43 965) erstrahlte eine Anderswelt in so schrillen, hysterischen Farben und einer so unwirklichen Dynamik, von den Milieus ganz zu schweigen, dass zumindest die ersten Sequenzen als Animationsfilm klassifiziert werden müssten. Mamoru Oshiis Anime „Ghost in the Shell“ (fd 32 343) nach einem Manga von Masamune Shirow stammt aus dem Jahr 1995. Der knapp zehn Jahre später veröffentlichte Nachfolger „Innocence“ (fd 37 657) ließ noch nichts davon ahnen, auf welche Weise der digitale Fortschritt sich tatsächlich ins Kino einschreiben würde. Obwohl man in diesen Fil

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