Ein Dorf sieht schwarz

Drama | Frankreich 2016 | 94 Minuten

Regie: Julien Rambaldi

Anfang der 1970er-Jahre übernimmt ein frischgebackener Mediziner afrikanischer Abstammung in einem nordfranzösischen Städtchen die Praxis eines Landarztes, holt Frau und Kinder nach und freut sich auf die Zukunft. Doch dann schlägt ihm und seiner Familie offener Rassismus entgegen. Culture-Clash-Komödie nach den Kindheitserinnerungen des französischen Rappers Kamini (geb. 1979), in der allerhand Klischees aufeinanderprallen. Die an sich interessante Lebensgeschichte löst sich im Verlauf der ebenso gefälligen wie gefühligen Inszenierung in eine Integrationsschnulze auf. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
BIENVENUE À MARLY-GOMONT
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2016
Regie
Julien Rambaldi
Buch
Kamini Zantoko · Julien Rambaldi · Benoît Graffin
Kamera
Yannick Ressigeac
Musik
Emmanuel Rambaldi
Schnitt
Stéphane Pereira
Darsteller
Marc Zinga (Seyolo Zantoko) · Aïssa Maïga (Anne Zantoko) · Bayron Lebli (Kamini Zantoko) · Médina Diarra (Sivi Zantoko) · Rufus (Bauer Jean)
Länge
94 Minuten
Kinostart
20.04.2017
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Drama | Komödie

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (13 Min.).

Verleih DVD
Prokino (16:9, 2.35:1, DD5.1 frz./dt.)
Verleih Blu-ray
Prokino (16:9, 2.35:1, dts-HDMA frz./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
„95 Prozent Kühe, 7 Prozent Einwohner und darunter eine einzige schwarze Familie.“ So beschreibt der Rapper Kamini in seinem Song „Marly Gomont“ die Lage bei seiner Ankunft in der nordfranzösischen Provinz. 1971 zog er als kleines Kind aus Kinshasa nach Frankreich, wo sein Vater, der frischgebackene Mediziner Seyolo Zantoko, eine Stelle als Landarzt antrat. Der Videoclip zum Song wurde bei seinem Erscheinen 2006 in Frankreich zum Internet-Hit und Kamini für seinen „rural rap“ berühmt. Zehn Jahre später hat er diese bitterböse humoristische Abrechnung mit dem Landleben und dem Rassismus zu einem Spielfilm weiterentwickelt. In der Kinoversion, für die Kamini zusammen mit Benoît Graffin und dem Regisseur Julien Rambaldi das Drehbuch schrieb, steht nicht mehr er selbst, sondern sein Vater im Zentrum. Dementsprechend präsentiert sich die Nacherzählung des schwierigen Starts in Ma

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren