4K UHD. | USA 2017 | 104 Minuten

Regie: Jordan Peele

Ein junger Afroamerikaner absolviert seinen Antrittsbesuch bei den Eltern seiner weißen Freundin. Diese begegnen ihm zunächst freundlich und aufgeschlossen, doch allmählich eröffnen seltsame Verhaltensweisen hinter der Fassade den Blick auf ein grauenhaftes Geheimnis. Ambitionierter Thriller, der kritische Aussagen zum Alltagsrassismus in den USA mit dem Repertoire des Horrorfilms vermitteln will. Dabei geht er oft zu plakativ und thesenhaft vor und entwickelt seine faszinierendsten Momente erst im spektakulären Finale. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
GET OUT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Jordan Peele
Buch
Jordan Peele
Kamera
Toby Oliver
Musik
Michael Abels
Schnitt
Gregory Plotkin
Darsteller
Daniel Kaluuya (Chris Washington) · Allison Williams (Rose Armitage) · Catherine Keener (Missy Armitage) · Bradley Whitford (Dean Armitage) · Caleb Landry Jones (Jeremy Armitage)
Länge
104 Minuten
Kinostart
04.05.2017
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
4K UHD. | Horror | Mystery-Film | Satire | Thriller

Heimkino

BD und DVD enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs sowie ein kommentiertes Feature mit elf im Film nicht verwendeten Szenen (23 Min.) plus eines alternativen Filmendes (4 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.) 4K: Universal (16:9, 2.35:1, dts:X engl./dt.)
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Diskussion
Auf dem Weg zu den Eltern stirbt ein Tier. Das Reh knallte frontal gegen das Auto von Chris und Rose. Der verstörte Chris droht in den Augen des verendenden Wildes zu versinken. Damit ist die Komfortzone verlassen; der Weg nach draußen führt in gefährliches Terrain: Das wollen Genre-Filmemacher mit dieser Standardsituation ausdrücken, die längst zum Klischee der Unheildrohung verkommen ist. In „Get out“ ist diese Komfortzone für den Afroamerikaner Chris sein urbanes Lebensumfeld, wo er mit seiner Kamera den Alltag der schwarzen Arbeiterschicht dokumentiert. In der Pampa dagegen wird er nach dem Unfall sofort nach seinem Ausweis gefragt, obwohl er gar nicht am Steuer saß. Die US-amerikanische Kritik hat das Regiedebüt von Jordan Peele gefeiert, weil es das hinlänglich bekannte Reperto

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