Ein Tag wie kein anderer

Tragikomödie | Israel 2016 | 98 Minuten

Regie: Asaph Polonsky

Ein israelisches Ehepaar hat seinen 25-jährigen Sohn zu Grabe tragen müssen und beschreitet nach der siebentägigen Trauerzeit unterschiedliche Wege, um mit dem Verlust umzugehen. Während sich die Frau in ihre Arbeit als Grundschullehrerin flüchtet, weiß der Mann nicht, wohin mit sich und seinen Gefühlen und macht sich gemeinsam mit einem Nachbarjungen über die Cannabis-Medizin des Toten her. Tragikomödie mit komisch-absurden Seiten, die zwischen irrem Lachen und depressiver Lethargie um Bewältigung ringt. Dabei wagt sich der sorgsam beobachtende, formal faszinierende und poetisch fotografierte Film nur für Augenblicke dorthin, wo der Verlust die Sinne zu rauben droht. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SHAVUA VE YOM
Produktionsland
Israel
Produktionsjahr
2016
Regie
Asaph Polonsky
Buch
Asaph Polonsky
Kamera
Moshe Mishali
Musik
Ran Bagno
Schnitt
Tali Helter-Shenkar
Darsteller
Shai Avivi (Eyal Spivak) · Evgenia Dodina (Vicky Spivak) · Tomer Kapon (Zooler) · Alona Shauloff (Bar) · Uri Gavriel (Refael)
Länge
98 Minuten
Kinostart
11.05.2017
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Tragikomödie

Heimkino

Die DVD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte.

Verleih DVD
Temperclayfilm/Lighthouse (16:9, 2.35:1, DD5.1 hebr./dt.)
Verleih Blu-ray
Temperclayfilm/Lighthouse (16:9, 2.35:1, dts-HDMA hebr./dt.)
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Diskussion
Wahrscheinlich trauert jeder anders. Auf die israelischen Eheleute Eyal und Vicky, die vor einer Woche ihren 25-jährigen Sohn nach langer schwerer Krankheit zu Grabe getragen haben, trifft das in jedem Fall zu. Selbst wenn der Verlust und der Schmerz, den sie erleben, derselbe ist. Vicky möchte nach Ende der Shiva, der siebentägigen jüdischen Trauerzeremonie, so schnell wie möglich zur Tagesordnung zurückkehren. Lieber heute als morgen will die Lehrerin wieder unterrichten. Sogar einen Zahnarzttermin nimmt sie wahr und beißt, als ihr ein Abdruck genommen wird, symbolträchtig die Zähne zusammen. Dabei kullert ihr eine Träne über die Wange. Eyal dagegen kommt nicht vom Fleck. Die Nachbarn, die einen Salat vorbeibringen, jagt er fluchend aus dem Haus. Der Salat landet mitsamt der Schüssel im Müll, aus dem Vicky ihn wieder herauskramt. Die Glasschüssel liefer

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