Denk ich an Deutschland in der Nacht

Dokumentarfilm | Deutschland 2017 | 105 Minuten

Regie: Romuald Karmakar

Vierter Teil einer Auseinandersetzung des Dokumentaristen Romuald Karmakar mit den Themen Techno und DJ-Kultur. Mit großer Sympathie beobachtet er fünf in die Jahre gekommene Stars der Szene im Studio wie im Club, wobei jeder Musiker Raum für seine Sichtweise bekommt. Es gibt anekdotische Geschichten, lange sinnliche Beobachtungen vom Dancefloor, aber auch Aufnahmen der leeren Hallen, die im treibenden Fluss der Techno-Bilder für Momente der Ruhe sorgen. Am Rand deuten sich Änderungen an, da die Protagonisten nach 30 Jahren in der Szene langsam ihr Alter spüren.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Romuald Karmakar
Buch
Romuald Karmakar
Kamera
Frank Griebe
Schnitt
Robert Thomann · Anne Fabini
Länge
105 Minuten
Kinostart
11.05.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Zeiten ändern sich. Mehr als 170 Jahre nach Heinrich Heines Diktum ist man eher „um den Schlaf gebracht“, weil, um einen einschlägigen Szene-Hit zu bemühen, das Motto in den Clubs eben lautet: „3 Tage wach!“ Mit „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ nimmt Romuald Karmakar einen Werkfaden wieder auf, der ihn seit der Jahrtausendwende beschäftigt und bislang zu den drei Dokumentationen „196BPM“ (2002), „Between the Devil and the Wide Blue Sea“ (2005) und „Villalobos“ (2009) führte. Karmakar, der in den frühen 1990er-Jahren selbst mit der elektronischen Tanzmusik in Kontakt gekommen ist, widmet sich einer dokumentierenden Archivierung von DJ-Kultur auf der Basis einer grundlegenden Sympathie. Im vierten Teil dieser etwas anderen Langzeitbeobachtung weitet sich der Blick des Filmemachers bei aller formalen Str

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