Der wunderbare Garten der Bella Brown

Drama | Großbritannien/USA 2016 | 92 Minuten

Regie: Simon Aboud

Eine junge, etwas schrullige Bibliothekarin soll auf Geheiß ihres Vermieters binnen eines Monats ihren verwilderten Garten auf Vordermann bringen, sonst muss sie sich eine neue Wohnung suchen. Bei der Gartenpflege greift ihr ein distanzierter Anrainer unter die Arme, fürs leibliche Wohl sorgt dessen Koch, in Liebesdingen kommt ein verschrobener Erfinder in Blick. Eine märchenhafte Komödie über die Selbstfindung einer Einzelgängerin, die vom Tonfall an „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (2001) erinnert, auch wenn sie bezüglich Tempo und Einfallsreichtum mit dem Vorbild nicht ganz mithalten kann.

Filmdaten

Originaltitel
THIS BEAUTIFUL FANTASTIC
Produktionsland
Großbritannien/USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Simon Aboud
Buch
Simon Aboud
Kamera
Mike Eley
Schnitt
David Charap
Darsteller
Jessica Brown Findlay (Bella Brown) · Andrew Scott (Vernon) · Jeremy Irvine (Billy) · Tom Wilkinson (Alfie Stephenson) · Anna Chancellor (Bramble)
Länge
92 Minuten
Kinostart
15.06.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Drama | Fantasyfilm | Komödie
Diskussion
Das Filmplakat legt bereits eine erste Spur. Der Betrachter schaut von oben auf Jessica Brown Findlay, die Darstellerin der Bella Brown, herab. Sie hat den Kopf in den Nacken geworfen und blickt frech zurück. Schwarze Haare, akkurater Pagenschnitt und große Augen lassen fast zwangsläufig an Audrey Tautou denken, die ähnlich schelmisch für „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (fd 34 999) warb. Das ist natürlich Absicht, denn auch hier geht es märchenhaft und unwirklich zu. Ähnlich wie Amélie ist auch Bella ein wenig anders. Für jeden Tag der Woche besitzt sie eine eigene Zahnbürste; in Einmachgläsern sammelt sie kleine Dinge des Alltags, Münzen etwa oder Gummibänder. Und wenn sie das Haus verlässt, überprüft sie mehr

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