Dokumentarfilm | Deutschland 2016 | 99 Minuten

Regie: Kerim Kortel

Im Sommer 2014 brechen drei befreundete junge Männer per Fuß, Anhalter und Zug vom Bodensee zur französischen Atlantikküste auf, wobei sie sich im Wochenrhythmus abwechselnd Handicaps auferlegen: Jeweils einer von ihnen kann nicht sehen, einer nicht sprechen, einer nicht hören. Der dreiwöchige Trip soll ihre Freundschaft auf die Probe stellen. Der mit der Handkamera chronologisch gedrehte Film beobachtet den Eigenversuch und hält die Gruppendynamik innerhalb des Trios fest, dokumentiert aber auch rare Einsichten in eine sinnenreduzierte Daseinsweise. Je länger man ihrem Experiment folgt, desto mehr drängt sich freilich die Vermutung auf, dass sich die Protagonisten lediglich innerhalb ihrer vertrauten Erfahrungen bewegen.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Kerim Kortel
Buch
Kerim Kortel
Kamera
Moritz von Dungern
Schnitt
Sascha Seidel
Länge
99 Minuten
Kinostart
15.06.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Schimmerndes Wasser, sonnendurchflutete Wattewolken. Dann die Rückenansicht von drei jungen, dunkel gekleideten Männern, die eine grüne Wiese hochsteigen. Aus dem Off versichert einer von ihnen, wie sehr er sich auf das Experiment freue, ihre Freundschaft auf eine besondere Probe zu stellen. Vor ihnen lockt die Idylle des unendlich weiten Bodensees ins Ungewisse. Die Kamera fokussiert auf eine Pinnwand, wo Fotos, Tagebuchblätter und Illustrationen der drei Affen hängen, die sich das Trio zum V

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