Monsieur Pierre geht online

Komödie | Frankreich/Deutschland/Belgien 2017 | 101 Minuten

Regie: Stéphane Robelin

Ein zurückgezogen lebender 80-Jähriger erhält von seiner Tochter einen Computer und findet wider Erwarten Gefallen an ihm, vor allem auch weil er über ein Online-Portal Kontakt zu einer einsamen Frau aufnimmt. Ein Rendezvous mit ihr erweist sich freilich als schwierig, weil er sich mit Alter und Bild seines jungen Computerlehrers angemeldet hat. Eine um die sympathische Altersrolle für Pierre Richard entwickelte Komödie, der nach originellem Anfang zusehends die Einfälle ausgehen. Auch findet der Film keine rechte Haltung zur „unbotmäßigen“ Begierde des alten Mannes und rettet sich in ein unverbindliches Happy End.

Filmdaten

Originaltitel
UN PROFIL POUR DEUX
Produktionsland
Frankreich/Deutschland/Belgien
Produktionsjahr
2017
Regie
Stéphane Robelin
Buch
Stéphane Robelin
Kamera
Priscila Guedes
Schnitt
Patrick Wilfert
Darsteller
Pierre Richard (Pierre) · Yaniss Lespert (Alex) · Fanny Valette (Flora) · Stéphane Bissot (Sylvie) · Stéphanie Crayencour (Juliette)
Länge
101 Minuten
Kinostart
22.06.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Komödie
Diskussion
Die moderne Gesellschaft mit ihrer tückischen Technik und Pierre Richard – das war im Kino immer eine hochexplosive Kombination. An der versponnenen, tollpatschigen Art des lockenköpfigen Komikers konnten in seinen Hochphasen ganze Branchen verzweifeln, wenn er ihre kalte Zweckausrichtung kreativ unterwanderte. Das schwingt auch jetzt mit, wenn Pierre Richard als 80-jähriger Witwer in „Monsieur Pierre geht online“ erste Erfahrungen mit der Computertechnologie und dem Internet macht. Obwohl er bereit ist, sich auf die Technik einzulassen, kommt es zu Missverständnissen, etwa wenn Monsieur Pierre den Computer-Sprachgebrauch („Öffnen Sie ein Fenster!“) falsch versteht oder über den Sinn der seitlichen Schlitze am Laptop rätselt. Auf diese Weise kommentiert der Film durchaus amüsant

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