Drama | USA 2017 | 97 Minuten

Regie: Stella Meghie

Eine Jugendliche leidet an einer chronischen Überempfindlichkeit gegen Umweltkeime und hat seit ihrer Kindheit nicht mehr das Haus verlassen. Als in der Nachbarschaft eine Familie mit einem attraktiven Gleichaltrigen einzieht, wächst ihr Wunsch, auszubrechen und alles aufs Spiel zu setzen. Die Adaption eines Jugendromans beschwört große Gefühle und scheut auch nicht vor Kitsch zurück, opfert aber die Authentizität des jugendlichen Lebensgefühls einer Postkarten-Ästhetik, die sich in stilistischer Perfektion ergeht. Ebenso untergraben unglaubwürdige dramaturgische Wendungen die Handlung.

Filmdaten

Originaltitel
EVERYTHING, EVERYTHING
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Stella Meghie
Buch
J. Mills Goodloe
Kamera
Igor Jadue-Lillo
Schnitt
Nancy Richardson
Darsteller
Amandla Stenberg (Maddy Whittier) · Nick Robinson (Olly Bright) · Anika Noni Rose (Dr. Whittier) · Morgan Saylor (Ally Bright) · Taylor Hickson (Kara Bright)
Länge
97 Minuten
Kinostart
22.06.2017
Fsk
ab 6; f
Genre
Drama | Liebesfilm | Literaturverfilmung
Diskussion
Es ist Liebe auf den ersten Blick. Wie Shakespeares Julia auf ihrem Balkon sitzt Maddy am Fenster, als Olly mit seiner Familie in das Nachbarhaus einzieht. Schon der erste Blickkontakt verrät: Hier funkt es nicht nur ganz gewaltig, sondern diese beiden gehören auch zueinander. Wäre da nicht die chronische Überempfindlichkeit, an der Maddy leidet und die sie davon abhält, ein normales Leben zu führen. Jeder Keim kann für sie tödlich sein. Seit ihrer Kindheit durfte sie deshalb das Haus nicht mehr verlassen. Der hochmoderne Glaspalast mit all seinen Sicherheitsschleusen ist für die junge Frau zum Gefängnis geworden. Unter den Argusaugen ihrer alleinerziehenden Mutter soll sie erwachsen werden; ein realer Kontakt zu

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