Drama | Großbritannien 2017 | 71 Minuten

Regie: Sally Potter

Eine Politikerin hat Freunde in ihr Londoner Domizil geladen, um mit ihnen ihren Aufstieg zur Ministerin zu feiern. Die unterschwelligen Spannungen in der bildungsbürgerlichen Runde drohen zu eskalieren, als der apathisch wirkende Ehemann der Politikerin eine schockierende Eröffnung macht, der weitere unangenehme Wahrheiten folgen. Temporeiche, scharfzüngige Gesellschaftstragikomödie mit pointierten Dialogen und hervorragenden Darstellern, die die Beziehungen, Selbstbilder und Überzeugungen ihrer Figuren attackiert. Das Kammerspiel nimmt auch das Scheitern der linksliberalen Elite in Großbritannien ins Visier, was indes eher oberflächlich ausfällt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE PARTY
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2017
Regie
Sally Potter
Buch
Sally Potter
Kamera
Alexej Rodionow
Schnitt
Emilie Orsini · Anders Refn
Darsteller
Kristin Scott Thomas (Janet) · Timothy Spall (Bill) · Patricia Clarkson (April) · Bruno Ganz (Gottfried) · Cherry Jones (Martha)
Länge
71 Minuten
Kinostart
27.07.2017
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. eine Reihe von Interviews, darunter ausführlichere mit Bruno Ganz und Patricia Clarkson (8 Min.), mit Emily Mortimer und Cherry Jones (12 Min.) und mit Regisseurin Sally Potter (7 Min.).

Verleih DVD
Weltkino/Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Weltkino/Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Ob Janet, Martha und April früher einmal so hungrig, rebellisch, idealistisch und romantisch waren, wie die in den 1960er-Jahren aufwachsenden Mädchen in „Ginger & Rose“ (fd 41 637)? In diesem Film hatte sich die britische Regisseurin Sally Potter mit jener Zeit auseinandergesetzt, die sie und ihr politisches Bewusstsein prägten – während sie nun mit „The Party“ den gegenwärtigen Ist-Zustand der linksliberalen Elite porträtiert, die aus der damaligen Studentenbewegung hervorging. Oberflächlich liegt eine Erfolgsgeschichte hinter den Figuren, zumindest für die Frauen: Sie sind wohlhabend, angesehen und gebildet. Den Aufhänger für die Handlung liefert eine Party, bei der gefeiert werden soll, dass es die Politikerin Janet ins Zentrum der Macht geschafft hat: Sie soll im neuen Kabinett Gesun

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