Meine glückliche Familie

Drama | Georgien/Frankreich/Deutschland 2017 | 115 Minuten

Regie: Nana Ekvtimishvili

Kurz nach ihrem 52. Geburtstag beschließt eine Lehrerin aus Tiflis, aus der beengten Drei-Zimmer-Wohnung ihrer Großfamilie auszuziehen. Ihr Wunsch nach einem eigenen Raum stürzt den Clan in helle Aufregung, weil niemand versteht, dass es ihr weniger um eine Trennung als um mehr Selbstständigkeit geht. Der lebensnahe, tief in der georgischen Kultur verankerte Ensemblefilm zeichnet die Geschichte einer Befreiung nach, wobei er eine feine Balance zwischen leichter Ironie und existenzialistischer Dringlichkeit wahrt.

Filmdaten

Originaltitel
CHEMI BEDNIERI OJAKHI
Produktionsland
Georgien/Frankreich/Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Nana Ekvtimishvili
Buch
Nana Ekvtimishvili
Kamera
Tudor Vladimir Panduru
Schnitt
Stefan Stabenow
Darsteller
Ia Shugliashvili (Manana) · Merab Ninidze (Soso) · Berta Khapava (Lamara) · Tsisia Qumsishvili (Nino) · Giorgi Khurtsilava (Vakho)
Länge
115 Minuten
Kinostart
13.07.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Drama
Diskussion
Manana unterrichtet Literatur an einer Oberschule in Tiflis. Sie liebt ihre Arbeit. Für sich aber hat sie keinen Platz: Die Mitglieder ihrer Familie aus drei Generationen lassen sie in der kleinen Wohnung nicht zur Ruhe kommen. Dazu zählen Mananas Ehemann Soso, ihre Tochter Nino und deren Mann Vakho, ihr Sohn Lasha sowie ihre 72-jährige Mutter Lamara – eine Matriarchin reinsten Wassers, die Stütze der ganzen Familie, die ihr Leben für ihre Angehörigen geopfert hat und das auch von ihrer Tochter erwartet. Schließlich ist da noch Otar, Mananas 80-jähriger Vater, der ruhende Pol und st

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