Am Abend aller Tage

Drama | Deutschland 2016 | 89 Minuten

Regie: Dominik Graf

Ein junger Kunstkenner wird von einer Gruppe betagter Geschäftsleute angeheuert, um ein verschollenes Gemälde des deutschen Expressionismus zu suchen. Dieses soll sich im Besitz eines einsiedlerischen Sammlers befinden, sodass sich der Kunstexperte bei ihm als Gärtner einschleicht und sich dabei in dessen Großnichte verliebt. Das ansprechend gefilmte, aber oberflächliche (Fernseh-)Drama vermag seine angesprochenen Ideen nur vage zu skizzieren und kann auch in der Figurenzeichnung nicht überzeugen. Das Motiv der schutzbedürftigen Kunst wird ebenfalls nicht vertieft, sodass letztlich nicht mehr als eine mäandernde Detektivgeschichte bleibt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Dominik Graf
Buch
Markus Busch
Kamera
Martin Farkas
Musik
Sven Rossenbach · Florian van Volxem
Schnitt
Claudia Wolscht
Darsteller
Friedrich Mücke (Philipp Keyser) · Victoria Sordo (Alma Kufferer) · Ernst Jacobi (Magnus Dutt) · Emma Jane (Sabine) · Wolfgang Hinze (Siegbert Meinhardt)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama
Diskussion
Spannend sind die Filme von Dominik Graf immer dann, wenn sie etwas finden, worauf sie sich ganz konzentrieren können, wenn Graf also Lust hat, richtig in eine Sache einzutauchen. Wenn er zum Beispiel fasziniert ist von einer Figur (Rosalie Thomass als Prostituierte im Polizeiruf »Er sollte tot«) oder von einer Landschaft (das ländliche Rumänien in »Zielfahnder – Flucht in die Karpaten«) oder vom

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