Die Geschichte der Liebe

Drama | Frankreich/Kanada/Rumänien/USA 2016 | 135 Minuten

Regie: Radu Mihaileanu

Ein alter Jude in New York erinnert sich an seine große Liebe in jener Zeit, als er noch in einem polnischen Schtetl lebte. Während der Nazi-Zeit wurde das Paar getrennt, und als er der Geliebten nach dem Krieg in die USA folgte, war sie bereits anderweitig verheiratet. Die geschmeidige Verfilmung eines Romans von Nicole Krauss greift dessen multiple Erzähltechnik auf, wobei sich Zeit und Raum, Personen und Themen als Puzzle-Teile erweisen, die sich zu keinem historischen Fresko zusammenfügen. Vielmehr befeuern plump kalkulierte, wie in rosa Watte gepackte Szenen ein Emotionskarussell mit Anleihen beim Woody-Allen-Kosmos. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE HISTORY OF LOVE
Produktionsland
Frankreich/Kanada/Rumänien/USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Radu Mihaileanu
Buch
Radu Mihaileanu · Marcia Romano
Kamera
Laurent Dailland
Musik
Armand Amar
Schnitt
Ludo Troch
Darsteller
Derek Jacobi (Léo Gursky) · Sophie Nélisse (Alma Singer) · Gemma Arterton (Alma Mereminski) · Elliott Gould (Bruno Leibovitch) · Mark Rendall (junger Léo Gursky)
Länge
135 Minuten
Kinostart
20.07.2017
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Liebesfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (12 Min.) inklusive eines alternativen Filmendes sowie ein ausführliches, fundiertes "Making of" (46 Min.).

Verleih DVD
Prokino (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Prokino (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Als Nicole Krauss im Jahr 2005 ihren epischen Bestseller „Geschichte der Liebe“ veröffentlichte, bildete sie mit ihrem Mann Jonathan Safran Foer ein junges, akademisch abgesichertes und überaus erfolgreiches Literatengespann aus Brooklyn. Inzwischen sind die einstigen Feuilleton-Lieblinge geschieden; auch hat die schriftstellerische Aktivität der Nachkommen von Holocaust-Überlebenden auffällig nachgelassenen. Foers Romane „Alles ist erleuchtet“ und „Extrem laut und unglaublich nah“ wurden relativ zeitnah verfilmt; Krauss musste länger warten. Ihre jüngste Buchveröffentlichung liegt nun auch schon sechs Jahre zurück. Jetzt aber folgt die erste filmische Adaption, eine solide, wenngleich auch enttäuschend konventionelle Annäherung durch den Regisseur Radu Mihăileanu, ein bittersüßes Bonbon, nicht mehr. Der in Bukarest geb

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren